Rechtswissenschaft Verwaltungsrecht – Baurecht und Bauplanungsrecht
Baurecht und Bauplanungsrecht gehören zum Pflichtstoff im Verwaltungsrecht und entscheiden über jeden Bebauungsplan-Fall. Diese Karten decken die prüfungsrelevanten Unterscheidungen ab: planungsrechtliche Zulässigkeit nach BauGB vs. bauordnungsrechtliche Genehmigungsfähigkeit nach LBO, die Systematik von § 30–35 BauGB und die verfahrensrechtlichen Fallstricke bei Baugenehmigung und Abweichung. Nach dem Lernen beherrschst du die Strukturprüfung vom Flächennutzungsplan bis zur baurechtlichen Freistellung.
Lernziele
Was du in dieser Lektion lernst
- Was regelt das Bauplanungsrecht (BauGB) im Gegensatz zum Baurecht (LBO)?
- Welche Funktion hat der Flächennutzungsplan (FNP) nach § 5 BauGB?
- Was ist der rechtliche Charakter des Bebauungsplans (B-Plan) nach § 10 BauGB?
- Wann liegt ein Vorhaben im Innenbereich nach § 34 BauGB vor?
Lerntipp
Lerne die §§ 30–35 BauGB als Kaskade: Innenbereich → Außenbereich → unbeplanter Innenbereich → privilegierte Vorhaben → sonstige Vorhaben. Zeichne den Entscheidungsbaum einmal selbst – das sichert die Prüfungsstruktur.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.
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Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft Verwaltungsrecht – Baurecht und Bauplanungsrecht
- Was regelt das Bauplanungsrecht (BauGB) im Gegensatz zum Baurecht (LBO)?
- Bauplanungsrecht (BauGB) regelt die städtebauliche Zulässigkeit von Vorhaben (Wo und was darf gebaut werden?), Baurecht (LBO) die bautechnische Genehmigungsfähigkeit (Wie muss gebaut werden?).
- Welche Funktion hat der Flächennutzungsplan (FNP) nach § 5 BauGB?
- Der FNP ist vorbereitender Bauleitplan, stellt die beabsichtigte Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet dar und entfaltet keine unmittelbare Rechtswirkung gegenüber Bürgern.
- Was ist der rechtliche Charakter des Bebauungsplans (B-Plan) nach § 10 BauGB?
- Der B-Plan ist verbindlicher Bauleitplan, wird als Satzung erlassen und entfaltet unmittelbare Rechtswirkung – er ist Rechtsgrundlage für die Zulässigkeit von Vorhaben im Plangebiet.
- Wann liegt ein Vorhaben im Innenbereich nach § 34 BauGB vor?
- Im unbeplanten Innenbereich, wenn das Vorhaben in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist – keine B-Plan-Geltung, aber bebaute Lage.
- Was kennzeichnet den Außenbereich nach § 35 BauGB?
- Bereich außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile und ohne B-Plan-Geltung; Vorhaben grundsätzlich unzulässig, nur privilegierte (§ 35 Abs. 1) oder sonstige (§ 35 Abs. 2) Vorhaben zulässig.
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