Rechtswissenschaft Familienrecht – Elterliche Sorge
Die elterliche Sorge ist ein Kernstück des Kindschaftsrechts und in fast jeder Familienrechtsklausur prüfungsrelevant. Nach dem Lernen dieser Karten beherrschst du die Unterscheidung zwischen Personensorge und Vermögenssorge, die Regelungen zur gemeinsamen und alleinigen Sorge sowie die Voraussetzungen für einen Sorgeentzug nach § 1666 BGB.
Lernziele
Was du in dieser Lektion lernst
- Was umfasst die elterliche Sorge nach § 1626 Abs. 1 BGB?
- Wer übt die elterliche Sorge bei verheirateten Eltern aus?
- Wie ist die Sorgerechtslage bei nicht verheirateten Eltern geregelt?
- Was ist eine Sorgeerklärung nach § 1626a Abs. 1 Nr. 1 BGB?
Lerntipp
Lerne die Prüfungsschemata für Sorgeentzug und Sorgerechtsübertragung als feste Abläufe auswendig – die Tatbestandsvoraussetzungen (Gefährdung, Unzumutbarkeit, Verhältnismäßigkeit) sind klassische Klausurfallen.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.
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Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft Familienrecht – Elterliche Sorge
- Was umfasst die elterliche Sorge nach § 1626 Abs. 1 BGB?
- Die elterliche Sorge umfasst die Personensorge (§ 1631 BGB) und die Vermögenssorge (§ 1642 BGB) für das minderjährige Kind.
- Wer übt die elterliche Sorge bei verheirateten Eltern aus?
- Bei verheirateten Eltern steht die elterliche Sorge beiden Eltern gemeinsam zu (§ 1626 Abs. 1 Satz 1 BGB).
- Wie ist die Sorgerechtslage bei nicht verheirateten Eltern geregelt?
- Die Mutter hat alleinige Sorge (§ 1626a Abs. 1 BGB), solange die Eltern keine Sorgeerklärung abgeben oder das Gericht gemeinsame Sorge überträgt.
- Was ist eine Sorgeerklärung nach § 1626a Abs. 1 Nr. 1 BGB?
- Eine öffentlich beurkundete Erklärung beider Eltern, die gemeinsame Sorge übernehmen wollen – wirkt ab Geburt oder Erklärung.
- Wann überträgt das Familiengericht die gemeinsame Sorge gegen den Willen eines Elternteils?
- Wenn die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht und der andere Elternteil zustimmt oder Gründe nicht entgegenstehen (§ 1626a Abs. 1 Nr. 2 BGB).
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