Rechtswissenschaft15 kostenlose LernkartenZuletzt aktualisiert: 27.09.2026

Rechtswissenschaft BGB AT – Nichtigkeit und Nichtigkeitsgründe

Die Nichtigkeit ist der schwerste Mangel eines Rechtsgeschäfts – es ist von Anfang an unwirksam (§ 134, 138 BGB) oder wird durch Anfechtung ex tunc beseitigt (§ 123, 119 BGB). Nach dem Lernen dieser Karten kennst du alle Nichtigkeitsgründe, die Unterschiede zur Anfechtbarkeit, Teilnichtigkeit (§ 139 BGB) und Umdeutung (§ 140 BGB) sicher für Klausur und Examen.

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Lernziele

Was du in dieser Lektion lernst

  • Was besagt § 134 BGB über Rechtsgeschäfte, die gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen?
  • Wann liegt ein sittenwidriges Rechtsgeschäft gemäß § 138 Abs. 1 BGB vor?
  • Was ist der Unterschied zwischen Wucher (§ 138 Abs. 2 BGB) und sittenwidriger Vertragsstrafe?
  • Welche Irrtumsarten regelt § 119 BGB und welche Folge hat die Anfechtung?

Lerntipp

Lerne die Prüfungsreihenfolge: 1. Formnichtigkeit (§ 125), 2. Geschäftsunfähigkeit (§ 105), 3. Willensmängel (§§ 116, 119, 123), 4. Verbotswidrigkeit (§ 134), 5. Sittenwidrigkeit (§ 138) – so verlierst du in der Klausur keine Zeit.

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft BGB AT – Nichtigkeit und Nichtigkeitsgründe

Was besagt § 134 BGB über Rechtsgeschäfte, die gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen?
Ein Rechtsgeschäft, das gegen ein gesetzliches Verbot verstößt, ist nichtig, soweit nicht aus dem Gesetz etwas anderes folgt.
Wann liegt ein sittenwidriges Rechtsgeschäft gemäß § 138 Abs. 1 BGB vor?
Ein Rechtsgeschäft ist sittenwidrig, wenn es gegen die guten Sitten verstößt – insbesondere bei auffälligem Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung (Wucher) oder Verstoß gegen Anstandsgefühl aller Billig und Gerecht Denkenden.
Was ist der Unterschied zwischen Wucher (§ 138 Abs. 2 BGB) und sittenwidriger Vertragsstrafe?
Wucher erfordert ein auffälliges Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung bei Ausnutzung einer Zwangslage; sittenwidrige Vertragsstrafe liegt vor, wenn die Strafe das wirtschaftliche Übergewicht des Gläubigers grob missbraucht und den Schuldner unangemessen belastet.
Welche Irrtumsarten regelt § 119 BGB und welche Folge hat die Anfechtung?
§ 119 BGB regelt Inhaltsirrtum (falsche Vorstellung vom Erklärungsinhalt) und Eigenschaftsirrtum (Irrtum über wesentliche Eigenschaften). Die Anfechtung führt zur Nichtigkeit ex tunc (§ 142 Abs. 1 BGB).
Was versteht man unter Erklärungsirrtum nach § 116 BGB?
Ein Erklärungsirrtum liegt vor, wenn der Erklärende den Erklärungswert seiner Äußerung verkennt, obwohl er einen anderen Willen hatte – z. B. Versprechen statt Bürgschaft. Anfechtbar nach § 119 Abs. 1 Alt. 1 BGB.

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