Rechtswissenschaft15 kostenlose LernkartenZuletzt aktualisiert: 27.09.2026

Rechtswissenschaft BGB AT – Anfechtung und Anfechtungsgründe

Die Anfechtung ist das zentrale Korrekturinstrument für fehlerhafte Willenserklärungen im BGB AT. Nach dem Lernen dieser Karten beherrschst du alle Anfechtungsgründe mit Voraussetzungen, Fristen des § 124 BGB und die rückwirkende Nichtigkeit nach § 142 BGB – samt Abgrenzung zu Schein- und nicht ernstlicher Erklärung.

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Lernziele

Was du in dieser Lektion lernst

  • Was bewirkt eine erfolgreiche Anfechtung rechtlich?
  • Worin unterscheidet sich Anfechtung von der Nichtigkeit nach § 118 BGB?
  • Was ist der Inhaltsirrtum nach § 119 Abs. 1 Alt. 1 BGB?
  • Was charakterisiert den Erklärungsirrtum nach § 119 Abs. 1 Alt. 1 BGB?

Lerntipp

Strukturiere die Anfechtungsgründe nach dem gesetzlichen Aufbau (§§ 119–123 BGB) und prüfe stets vorab: Liegt eine abgabebedürftige Willenserklärung vor? Ein eigenes Prüfungsschema zeichnen festigt den Aufbau.

Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Fragen zu Rechtswissenschaft BGB AT – Anfechtung und Anfechtungsgründe

Was bewirkt eine erfolgreiche Anfechtung rechtlich?
Die Willenserklärung wird rückwirkend nichtig (§ 142 Abs. 1 BGB), als hätte sie nie existiert; bereits erbrachte Leistungen sind herauszugeben (§ 812 ff. BGB).
Worin unterscheidet sich Anfechtung von der Nichtigkeit nach § 118 BGB?
Bei § 118 BGB (Scheinwillenserklärung) ist die Erklärung von vornherein nichtig ohne Anfechtungserklärung; Anfechtung setzt wirksame Erklärung und aktives Anfechten voraus.
Was ist der Inhaltsirrtum nach § 119 Abs. 1 Alt. 1 BGB?
Der Erklärende irrt über den rechtlichen oder tatsächlichen Inhalt seiner Erklärung, z. B. hält einen Kaufvertrag für Mietvertrag – Irrtum beim „Verstehen“ des Erklärten.
Was charakterisiert den Erklärungsirrtum nach § 119 Abs. 1 Alt. 1 BGB?
Der Wille geht auf einen anderen Erklärungsinhalt als der objektiv erklärte; klassisches Beispiel: Versprecher, Schreibfehler, falsche Mengeneingabe (Vertipper).
Wann liegt ein Eigenschaftsirrtum nach § 119 Abs. 2 BGB vor?
Irrtum über Eigenschaften der Person oder Sache, die im Verkehr als wesentlich angesehen werden und den Erklärenden zur Abgabe bewogen haben (z. B. Echtheit eines Gemäldes).

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