Geisteswissenschaften Psychologie – Aufmerksamkeit
Nach dem Lernen dieser Karten kennst du die zentralen Selektionsmodelle (Broadbent, Treisman, Deutsch & Deutsch), die Aufmerksamkeitsnetze nach Posner und wichtige Phänomene wie Cocktail-Party-Effekt, Stroop-Interferenz und Inattentional Blindness. Du kannst früh- vs. späte Selektion unterscheiden und kapazitätstheoretische Erklärungen auf Alltagssituationen anwenden.
Lernziele
Was du in dieser Lektion lernst
- Was versteht die Psychologie unter Aufmerksamkeit?
- Worin unterscheiden sich selektive und geteilte Aufmerksamkeit?
- Was besagt Broadbents Filtermodell (1958) zur frühen Selektion?
- Wie modifiziert Treismans Dämpfungsmodell (1964) Broadbents Theorie?
Lerntipp
Zeichne Broadbents Filtermodell und Treismans Dämpfungsmodell nebeneinander – der visuelle Vergleich der Selektionsstelle (früh vs. spät) klärt die theoretische Streitfrage schneller als reines Auswendiglernen.
Hinweis: Der Inhalt dieser Seite wurde mit einem KI-Modell erzeugt und nicht von Fachmenschen geprüft. Nutze die Karten als Lernhilfe und gleiche medizinische oder rechtliche Aussagen mit deinen Unterlagen ab.
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Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen zu Geisteswissenschaften Psychologie – Aufmerksamkeit
- Was versteht die Psychologie unter Aufmerksamkeit?
- Aufmerksamkeit ist die begrenzte kognitive Kapazität zur selektiven Informationsverarbeitung, die relevante Reize priorisiert und irrelevante ausblendet.
- Worin unterscheiden sich selektive und geteilte Aufmerksamkeit?
- Selektive Aufmerksamkeit fokussiert auf einen Reiz bei Ausblendung anderer; geteilte Aufmerksamkeit bearbeitet mehrere Aufgaben parallel, was bei automatisierten Prozessen gelingt.
- Was besagt Broadbents Filtermodell (1958) zur frühen Selektion?
- Ein physikalischer Filter blockiert unattendierte Information bereits vor der semantischen Verarbeitung – Auswahl erfolgt rein nach physikalischen Merkmalen wie Tonhöhe oder Ort.
- Wie modifiziert Treismans Dämpfungsmodell (1964) Broadbents Theorie?
- Unattendierte Information wird nicht gelöscht, sondern nur gedämpft (schwächere Aktivierung); bei hinreichender Relevanz (z. B. eigener Name) durchbricht sie den Filter.
- Was ist das Kernargument von Deutsch & Deutsch (1963) für späte Selektion?
- Alle Reize werden vollständig semantisch verarbeitet; Selektion erfolgt erst danach auf der Ebene der Bewusstwerdung oder Reaktion.
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