Geisteswissenschaften Pädagogik – Unterrichtsplanung
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist die didaktische Analyse nach Klafki? · Welche drei Kernfragen leit…
Karten
14 KartenWas ist die didaktische Analyse nach Klafki?
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Systematische Prüfung eines Lehrstoffs auf dessen exemplarische Bedeutung, Strukturierbarkeit und Zugänglichkeit für Lernende vor der Planung.
Welche drei Kernfragen leiten die didaktische Analyse?
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Was ist am Gegenstand allgemein bedeutsam? Was ist für die Schüler bedeutsam? Wie lässt sich der Gegenstand kindgerecht erschließen?
Unterscheide deklarative und operative Lernziele.
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Deklarative Ziele beschreiben Wissen (Wissen-dass), operative Ziele beschreiben beobachtbares Können (Wissen-wie) mit Operatoren wie analysieren, begründen, gestalten.
Nenne die vier Phasen des klassischen Phasenmodells.
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Einstieg (Motivation), Erarbeitung (Neue Inhalte), Sicherung (Festigung), Transfer/Anwendung (Übertragung auf neue Situationen).
Welche Funktion hat die Einstiegsphase im Unterricht?
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Sie aktiviert Vorwissen, schafft Problembewusstsein, motiviert und stellt den Bezug zur Lebenswelt der Lernenden her.
Was bedeutet didaktische Reduktion?
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Fachlich korrekte Vereinfachung komplexer Inhalte auf das für Lernende Wesentliche, ohne sachliche Falschheit zu erzeugen.
Unterscheide innere und äußere Differenzierung.
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Äußere Differenzierung trennt Lerngruppen (z. B. Kurse), innere Differenzierung bietet im gemeinsamen Unterricht unterschiedliche Aufgaben, Hilfen oder Zugänge.
Nenne fünf Sozialformen und je ein typisches Einsatzfeld.
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Frontalunterricht (Einstieg/Sicherung), Partnerarbeit (Übung), Gruppenarbeit (Erarbeitung), Stationslernen (Differenzierung), Projektarbeit (Transfer/Produktorientierung).
Was versteht man unter exemplarischem Lernen?
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Am konkreten Beispiel werden allgemeine Prinzipien, Strukturen oder Methoden erarbeitet, die auf eine Klasse von Phänomenen übertragbar sind.
Wie formulierst du ein operatives Lernziel nach Mager?
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Drei Komponenten: Verhalten (observierbar), Bedingung (Material/Hilfsmittel), Maßstab (Qualitätskriterium/Erfolgsquote).
Was unterscheidet Methode von Sozialform?
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Methode regelt den kognitiven Zugriff (wie lernen?), Sozialform die Interaktionsstruktur (mit wem lernen?). Beides muss aufeinander abgestimmt sein.
Nach welchen Kriterien wählst du Unterrichtsmedien aus?
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Sachgerechtigkeit, didaktische Funktion (Visualisierung, Simulation, Dokumentation), Lernvoraussetzungen, Verfügbarkeit, ökonomischer Aufwand.
Was bedeutet Kompetenzorientierung in der Unterrichtsplanung?
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Fokus auf erworbene Fähigkeiten zur Problemlösung in Situationen statt reiner Wissensvermittlung; Ziele, Aufgaben und Prüfung bilden eine Einheit.
Wie prüfst du eine Unterrichtsplanung auf innere Kohärenz?
Rückseite
Lernziele, Inhalte, Methoden, Sozialformen, Medien und Prüfungsform müssen aufeinander bezogen sein und dasselbe Kompetenzniveau adressieren.