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Ingenieurwissenschaften Regelungstechnik – Grundlagen

15 KartenIngenieurwissenschaftenatrio24.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was unterscheidet einen Regelkreis von einem Steuerkreis? · Wie lautet d…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was unterscheidet einen Regelkreis von einem Steuerkreis?

Rückseite

Im Regelkreis wird die Regelgröße kontinuierlich gemessen, mit dem Sollwert verglichen und die Abweichung zurückgeführt; im Steuerkreis fehlt die Rückführung.

STANDARD

Wie lautet die Übertragungsfunktion eines PT1-Glieds?

Rückseite

G(s) = K / (T·s + 1) mit Verstärkung K und Zeitkonstante T; Sprungantwort steigt exponentiell auf K an.

STANDARD

Welche drei Anteile hat ein PID-Regler und wie wirken sie?

Rückseite

P-Anteil reagiert auf aktuellen Fehler, I-Anteil eliminiert bleibenden Fehler durch Integration, D-Anteil dämpft durch Vorhersage der Fehleränderung.

STANDARD

Was besagt das Routh-Hurwitz-Kriterium?

Rückseite

Ein lineares System ist asymptotisch stabil, wenn alle Koeffizienten des charakteristischen Polynoms positiv sind und alle Elemente der ersten Spalte des Routh-Schemas positiv sind.

STANDARD

Wie definiert sich die Phasenreserve im Bode-Diagramm?

Rückseite

Differenz zwischen -180° und der Phasenkurve an der Überschwingfrequenz (wo Betrag 0 dB beträgt); Maß für relative Stabilität.

STANDARD

Was ist der stationäre Fehler bei einer Sprungfunktion für Systeme vom Typ 0, 1, 2?

Rückseite

Typ 0: endlicher Fehler 1/(1+Kp); Typ 1: Fehler = 0; Typ 2: Fehler = 0; Kp = Grenzverstärkung für s→0.

STANDARD

Welche Kenngrößen beschreiben die Sprungantwort im Zeitbereich?

Rückseite

Anstiegszeit tr (10–90%), Einschwinkzeit ts (Eintritt in ±2%-Band), Überschwingen ümax, Einschwingzeit, stationärer Endwert.

STANDARD

Wie wirkt sich eine Nullstelle im Zähler der Übertragungsfunktion auf die Sprungantwort aus?

Rückseite

Nullstellen im linken Halbebenen beschleunigen die Antwort und erhöhen das Überschwingen; rechtsseitige Nullstellen (nicht-minimalphasig) verursachen initiales Entgegenwirken.

STANDARD

Was ist der Wurzelort (Root Locus) und wofür wird er genutzt?

Rückseite

Darstellung der Polwanderung im s-Ebene bei Variation der Schleifenverstärkung K; zeigt Stabilitätsgrenzen und ermöglicht Polvorgabe.

STANDARD

Wann ist ein Zustandsspace-Modell vollständig steuerbar?

Rückseite

Wenn die Steuerbarkeitsmatrix Q = [B, AB, A²B, ..., Aⁿ⁻¹B] vollen Rang n hat; alle Eigenwerte können durch Zustandsrückführung beliebig platziert werden.

STANDARD

Wie bestimmt man die Parameter nach Ziegler-Nichols (Schwingungsverfahren)?

Rückseite

Erhöhe Kp bis zum Stabilitätsrand (Kkrit, Tkrit); setze dann Kp=0,6·Kkrit, Tn=0,5·Tkrit, Tv=0,125·Tkrit für PID-Regler.

STANDARD

Was beschreibt die Amplitudenreserve (Gain Margin)?

Rückseite

Faktor, um den die Schleifenverstärkung bei Phasenübergang (-180°) erhöht werden darf, bevor das System instabil wird; in dB: 20·log(1/|G(jω)|).

STANDARD

Wie lautet die Übertragungsfunktion einer PT2-Schwingungsglied in Polform?

Rückseite

G(s) = K·ω₀² / (s² + 2·D·ω₀·s + ω₀²) mit Eigenkreisfrequenz ω₀ und Dämpfungsgrad D; D<1: unterdämpft, D=1: kritisch, D>1: überdämpft.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen Störgrößen- und Führungsverhalten?

Rückseite

Führungsverhalten: Reaktion auf Sollwertänderung (über geschlossenen Regelkreis); Störverhalten: Reaktion auf Laständerung (Eingang der Regelstrecke), oft mit anderen Übertragungsfunktionen.

STANDARD

Wie berechnet man die Bandbreite eines Regelkreises?

Rückseite

Frequenz, bei der der Betrag der geschlossenen Übertragungsfunktion auf -3 dB (≈ 1/√2) des Tiefpasswertes absinkt; Maß für Schnelligkeit.

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