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Ingenieurwissenschaften Maschinenelemente – Lager

14 KartenIngenieurwissenschaftenatrio23.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Wälz- und Gleitlagern? · W…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was ist der grundlegende Unterschied zwischen Wälz- und Gleitlagern?

Rückseite

Wälzlager übertragen Lasten über rollende Elemente (Kugeln/Rollen), Gleitlager über einen Schmierfilm zwischen Welle und Lagerbuchse ohne rollende Bewegung.

STANDARD

Welche Hauptkomponenten hat ein Wälzlager?

Rückseite

Innenring, Außenring, Wälzkörper (Kugeln, Zylinder, Nadeln, Tonnen) und Käfig zur Führung der Wälzkörper bei gleichmäßigem Abstand.

STANDARD

Für welche Belastung eignet sich ein Rillenkugellager (Typ 62..) primär?

Rückseite

Hauptsächlich Radiallasten; durch tiefe Rillen auch kombinierte Radial-/Axiallasten in beide Richtungen aufnehmbar, jedoch begrenzte Axialtragfähigkeit.

STANDARD

Wann wird ein Schrägkugellager (Typ 72..) gegenüber Rillenkugellager gewählt?

Rückseite

Bei höheren Axiallasten in einer Richtung; der Druckwinkel (typ. 15°–40°) ermöglicht gezielte Axialkraftaufnahme bei gleichzeitiger Radialbelastung.

STANDARD

Welches Lager nimmt hohe Radiallasten und moderate Axiallasten in einer Richtung auf?

Rückseite

Kegelrollenlager (Typ 302.., 322..) – die kegelförmigen Rollen und Laufbahnen erzeugen axiale Kraftkomponente bei Radialbelastung, daher paarweise montieren.

STANDARD

Was kennzeichnet ein Pendelrollenlager (Typ 222.., 223..)?

Rückseite

Tonnenförmige Rollen auf kugeligem Außenring – kompensiert Wellenbiegung und Fluchtungsfehler, trägt sehr hohe Radial- und beidseitige Axiallasten.

STANDARD

Wie definiert die dynamische Tragzahl C die Lagerlebensdauer?

Rückseite

C ist die Last, die ein Lager bei 1 Million Umdrehungen (L10) mit 90 % Überlebenswahrscheinlichkeit erreicht – Basis für Lebensdauerberechnung nach ISO 281.

STANDARD

Wie berechnet sich die nominelle Lebensdauer L10 in Millionen Umdrehungen?

Rückseite

L10 = (C / P)^p mit p = 3 für Kugellager, p = 10/3 für Rollenlager; P = äquivalente dynamische Lagerlast.

STANDARD

Was versteht man unter der äquivalenten dynamischen Lagerlast P?

Rückseite

P = X·Fr + Y·Fa – rechnerische reine Radiallast, die dieselbe Lebensdauer bewirkt wie die tatsächliche kombinierte Last (Fr radial, Fa axial).

STANDARD

Welche Aufgabe hat das Festlager (locating bearing) in einer Welle?

Rückseite

Fixiert die Welle axial in beide Richtungen, nimmt Radial- und Axiallasten auf – definiert die axiale Position der Welle im Gehäuse.

STANDARD

Warum benötigt man ein Loslager (non-locating bearing) neben dem Festlager?

Rückseite

Kompensiert thermische Längenausdehnung der Welle axial, verhindert Vorspannung und Zwängespannungen – nur Radiallasten aufgenommen.

STANDARD

Welche Schmierungsarten werden bei Wälzlagern unterschieden?

Rückseite

Fettschmierung (lebensdauergeschmiert, Nachschmierung), Ölschmierung (Ölbad, Umlauföl, Ölspritzschmierung) – Wahl nach Drehzahl, Temperatur und Last.

STANDARD

Was besagt die statische Tragzahl C0 eines Lagers?

Rückseite

Zulässige statische Last (radial oder axial), die eine bleibende Verformung von 0,0001 × Wälzkörperdurchmesser am höchsten belasteten Kontakt bewirkt.

STANDARD

Wie wird die statische Sicherheit S0 berechnet und bewertet?

Rückseite

S0 = C0 / P0 (P0 = äquivalente statische Last); S0 ≥ 1,5–3 je nach Laufruheanforderung – Schutz vor Brinellung bei Stillstand oder Stoßbelastung.

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