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Ingenieurwissenschaften Energietechnik – Energiespeicher

15 KartenIngenieurwissenschaftenatrio25.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Wie werden Energiespeicher nach dem physikalischen Prinzip klassifiziert…

Karten

15 Karten
STANDARD

Wie werden Energiespeicher nach dem physikalischen Prinzip klassifiziert?

Rückseite

In mechanische (Potenzial/Kinatik), elektrochemische, thermische und chemische Speicher – jeweils mit charakteristischen Wirkungsgraden, Leistungsdichten und Entladezeiten.

STANDARD

Welches Prinzip nutzt ein Pumpspeicherkraftwerk (PSW)?

Rückseite

Pumpen von Wasser in ein Oberbecken bei Überschussstrom; Turbinieren bei Bedarf. Gravitationspotenzialenergie wird in elektrische Energie zurückgewandelt.

STANDARD

Welchen Wirkungsgrad erreicht ein modernes Pumpspeicherkraftwerk im Volllastbetrieb?

Rückseite

75 bis 85 % Roundtrip-Wirkungsgrad; höchste installierte Speicherkapazität weltweit, aber standortabhängig und langwierig in der Genehmigung.

STANDARD

Was unterscheidet adiabate von diabaten Druckluftspeichern (CAES)?

Rückseite

Adiabate CAES speichern die Kompressionswärme thermisch und nutzen sie bei Entspannung – kein fossiler Brennstoff nötig. Diabate CAES kühlen ab und heizen bei Entladung mit Gas nach.

STANDARD

Für welche Anwendungen eignen sich Schwungradspeicher besonders?

Rückseite

Kurzzeitige Leistungsspitzen (Sekunden bis Minuten), hohe Zyklenfestigkeit (> 100.000), Primärregelleistung und USV – geringe Energiedichte, hoher Wirkungsgrad (85–95 %).

STANDARD

Wie funktioniert der Ladungstransport in einer Lithium-Ionen-Batterie?

Rückseite

Li-Ionen wandern beim Laden vom Kathoden- ins Anodenmaterial (Graphit) durch den Elektrolyten; Elektronen fließen äußerlich. Entladung kehrt den Prozess um.

STANDARD

Was ist der Hauptvorteil von Redox-Flow-Batterien gegenüber Li-Ionen?

Rückseite

Leistung und Kapazität unabhängig skalierbar (Tankgröße vs. Zellfläche), tiefe Entladung unproblematisch, lange Lebensdauer (> 10.000 Zyklen), aber niedrigere Energiedichte.

STANDARD

Welche Schritte umfasst der Power-to-Gas-Prozess (PtG)?

Rückseite

Elektrolyse (Strom → H₂), optional Methanisierung (H₂ + CO₂ → CH₄), Einspeisung ins Gasnetz oder Weiterverwendung – ermöglicht saisonale Speicherung großer Energiemengen.

STANDARD

Welchen Gesamtwirkungsgrad erreicht Power-to-Gas-to-Power (Wasserstoff-Rückverstromung)?

Rückseite

30 bis 45 % (Elektrolyse ~70 %, Gaskraftwerk ~55–60 %); niedrig, aber für saisonale Speicherung und Sektorkopplung systemisch unverzichtbar.

STANDARD

Wie speichern Sensible Wärmespeicher Energie?

Rückseite

Durch Temperaturerhöhung eines Mediums (Wasser, Schmelzsalz, Beton) ohne Phasenwechsel – Speicherkapazität proportional zu Masse, spezifischer Wärmekapazität und Temperaturdifferenz.

STANDARD

Was beschreibt das Ragone-Diagramm?

Rückseite

Grafische Darstellung von spezifischer Leistung (W/kg) über spezifischer Energie (Wh/kg) – zeigt Kompromiss zwischen Schnellentladung (Leistung) und Kapazität (Energie)各技术.

STANDARD

Welche Kenngröße bewertet die Wirtschaftlichkeit eines Speichers über die Lebensdauer?

Rückseite

Levelized Cost of Storage (LCOS) in €/kWh – diskontierte Gesamtkosten (Invest, Betrieb, Ersatz, Entsorgung) geteilt durch gesamte abgegebene Energie über Lebenszeit.

STANDARD

Was versteht man unter Selbstentladung bei elektrochemischen Speichern?

Rückseite

Kapazitätsverlust im Ruhezustand durch parasitäre Nebenreaktionen; bei Li-Ion ~1–3 %/Monat, bei Redox-Flow vernachlässigbar, bei Supraleitern (SMES) null.

STANDARD

Welche Speichertechnologie eignet sich für saisonale Speicherung (Wochen bis Monate)?

Rückseite

Power-to-Gas (Wasserstoff/Methan), große Wärmespeicher (Erdbeckenspeicher), Pumpspeicher mit großen Becken – Batterien unwirtschaftlich wegen Selbstentladung und Kapitalkosten.

STANDARD

Welche Dienstleistungen erbringen Speicher im Stromnetz (Systemdienstleistungen)?

Rückseite

Primär-/Sekundärregelleistung, Momentanreserve, Spannungshaltung, Schwarzstartfähigkeit, Engpassmanagement, Eigenverbrauchsoptimierung – je nach Reaktionszeit und Energiekapazität.

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