Geisteswissenschaften Pädagogik – Inklusion
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was unterscheidet Inklusion von Integration? · Welches UN-Übereinkommen is…
Karten
15 KartenWas unterscheidet Inklusion von Integration?
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Integration fordert Anpassung des Individuums an das bestehende System; Inklusion verändert das System, damit alle von Anfang an selbstverständlich teilhaben können.
Welches UN-Übereinkommen ist rechtliche Grundlage für Inklusion in Deutschland?
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Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) von 2006, in Deutschland seit 2009 geltendes Recht, verpflichtet zu inklusiven Bildungssystemen auf allen Ebenen.
Welche drei Dimensionen umfasst der Index für Inklusion nach Booth und Ainscow?
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Inklusive Kulturen schaffen, inklusive Strukturen entwickeln, inklusive Praktiken gestalten – als Leitlinien für schulische Entwicklungsprozesse.
Was versteht die Pädagogik unter Heterogenität im inklusiven Kontext?
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Verschiedenheit der Lernenden bezüglich Voraussetzungen, Interessen, Kulturen, Sprachen, Behinderungen und Begabungen als Normalfall und Ressource für gemeinsames Lernen.
Was ist binnendifferenzierender Unterricht?
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Gemeinsamer Unterricht aller Kinder mit unterschiedlichen Aufgaben, Materialien und Zugängen zum gleichen Thema entsprechend individueller Lernstände.
Welche sonderpädagogischen Förderschwerpunkte nennt das KMK-Rahmenkonzept?
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Sehen, Hören, Körperlich-motorische Entwicklung, Geistige Entwicklung, Lernen, Emotionale-soziale Entwicklung, Sprache – als Förderbedarfe, nicht als Schultypen.
Was besagt das Prinzip "Universal Design for Learning" (UDL)?
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Lernumgebungen werden von Anfang an so gestaltet, dass sie für alle Lernenden zugänglich sind – durch vielfältige Darstellungs-, Handlungs- und Beteiligungsformen.
Wie definiert die ICF (WHO) Teilhabe im pädagogischen Kontext?
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Teilhabe ist die Beteiligung an Lebenssituationen; Barrieren entstehen durch Wechselwirkung von Gesundheitszustand und Umweltfaktoren, nicht durch Beeinträchtigung allein.
Was versteht man unter Barrierefreiheit in Bildungseinrichtungen?
Rückseite
Baumäßige, kommunikative, didaktische und digitale Zugänglichkeit ohne fremde Hilfe – Voraussetzung für selbstbestimmte Teilhabe aller Lernenden.
Welche Rolle übernehmen Schulbegleiter (Integrationshelfer) im inklusiven Setting?
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Sie unterstützen individuelle Teilhabe bei Pflege, Mobilität, Kommunikation und emotionaler Stabilisierung – ohne pädagogische Verantwortung für Lerninhalte.
Was kennzeichnet inklusive Didaktik nach Prengel?
Rückseite
Anerkennung von Verschiedenheit als Ausgangspunkt, Kooperation statt Selektion, individualisierte Lernangebote im gemeinsamen Gegenstand – Differenz als pädagogische Ressource.
Was bedeutet Exklusion im bildungssystemischen Sinne?
Rückseite
Ausschluss aus dem Regelsystem durch Überweisung in Sonderschulen oder getrennte Bildungsgänge – strukturell verfestigte Trennung nach zugeschriebenen Merkmalen.
Wie gelingt gelingende Elternarbeit in inklusiven Settings?
Rückseite
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft auf Augenhöhe, transparente Kommunikation über Förderplanung, Einbeziehung elterlicher Expertise zum Kind, mehrsprachige Angebote.
Welche Indikatoren messen Inklusionsqualität in Schulen?
Rückseite
Anwesenheit aller Kinder im Regelunterricht, Lernfortschritte jedes Einzelnen, Zugehörigkeitsgefühl, Partizipation an Entscheidungen, Abbau barrierefreier Zugänge – output- und prozessorientiert.
Was besagt das Zwei-Wege-Modell der Inklusion (Gross)?
Rückseite
Parallele Entwicklung: Spezialisierte Förderangebote bleiben erhalten, während Regelschulen inklusiv ausgebaut werden – Übergänge sollen durchlässig gestaltet werden.