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Ingenieurwissenschaften Steuerungstechnik – SPS-Programmierung

16 KartenIngenieurwissenschaftenatrio24.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 16 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist eine SPS und wofür wird sie eingesetzt? · Welche Programmierspra…

Karten

16 Karten
STANDARD

Was ist eine SPS und wofür wird sie eingesetzt?

Rückseite

Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) ist ein programmierbarer Rechner für die Automatisierungstechnik, der logische Verknüpfungen, Zeit- und Zählfunktionen sowie Sequenzsteuerungen in Echtzeit ausführt.

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Welche Programmiersprachen definiert die IEC 61131-3?

Rückseite

Die Norm definiert fünf Sprachen: AWL (Anweisungsliste), ST (Structured Text), FUP (Funktionsplan), KOP (Kontaktplan) und AS (Ablaufsprache/Grafcet).

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Wie funktioniert die Programmierung in AWL (Anweisungsliste)?

Rückseite

AWL ist eine assemblerähnliche Sprache mit Befehlen wie U (UND), O (ODER), = (Zuweisung), L (Laden), T (Transfer) – zeilenweise ausgeführt mit Akkumulator-Prinzip.

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Was zeichnet Structured Text (ST) als Hochsprache aus?

Rückseite

ST orientiert sich an Pascal/C, bietet Kontrollstrukturen (IF, CASE, FOR, WHILE), mathematische Ausdrücke und Funktionsaufrufe – ideal für komplexe Algorithmen und Datenverarbeitung.

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Wie stellt der Funktionsplan (FUP) Logik dar?

Rückseite

FUP verwendet grafische Bausteine (UND, ODER, NICHT, Timer, Zähler) mit verketteten Ein- und Ausgängen – signalflussorientiert, gut lesbar für boolesche Logik.

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Welche Bausteintypen gibt es in der SPS und welchen Zweck erfüllen sie?

Rückseite

FC (Function, kein Speicher), FB (Function Block, Instanzdaten im DB), OB (Organization Block, zyklisch/ereignisgesteuert), DB (Data Block, globale/lokale Daten).

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Welche Speicherbereiche stehen im Siemens S7 zur Verfügung?

Rückseite

Eingänge (E), Ausgänge (A), Merker (M), Datenbausteine (DB), Zähler (Z), Timer (T), Lokaldaten (L) – jeweils bit-, byte-, wort- oder doppeltwortweise adressierbar.

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Wie erfolgt die Adressierung von Operanden in der SPS?

Rückseite

Adressierung über Bereichskennung (E, A, M, DB) plus Byte- und Bitnummer, z. B. E 1.0 oder DB10.DBW 4 – absolute oder symbolische Adressierung möglich.

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Wie arbeiten die IEC-Timer TON, TOF und TP?

Rückseite

TON (Einschaltverzögerung) verzögert Ausgabe, TOF (Ausschaltverzögerung) hält Ausgabe nach Signalende, TP (Impuls) erzeugt festen Impuls – alle mit ET (verstrichene Zeit) und PT (vorgegebene Zeit).

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Welche Zählertypen definiert die IEC 61131-3?

Rückseite

CTU (Aufwärtszähler), CTD (Abwärtszähler), CTUD (Auf-/Abwärtszähler) – mit Eingängen CU, CD, R, LD, PV und Ausgängen QU, QD, CV.

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Was beschreibt die Ablaufsprache Grafcet (AS) und woraus besteht sie?

Rückseite

Grafcet modelliert Sequenzsteuerungen aus Schritten (Zuständen), Übergängen (Bedingungen), gerichteten Kanten und Aktionen – ideal für schrittkettenbasierte Prozesse.

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Welche Organisationblocks (OB) sind für den zyklischen Betrieb relevant?

Rückseite

OB1 (Hauptprogramm, zyklisch), OB100 (Start-up, einmalig beim Hochlauf), OB80–OB88 (Fehler-OBs für Zykluszeitüberschreitung, Peripheriefehler etc.).

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Welche elementaren Datentypen nutzt die IEC 61131-3?

Rückseite

BOOL, BYTE, WORD, DWORD, INT, DINT, REAL, TIME, DATE, TIME_OF_DAY, STRING, CHAR – strikte Typisierung, implizite Konvertierung eingeschränkt.

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Wie steuern Sprungbefehle den Programmfluss in AWL?

Rückseite

SPB (Sprung bei 1), SPBN (Sprung bei 0), SPP (Sprung bei Positiv), SPZ (Sprung bei Null) verzerren den linearen Ablauf bedingt auf Akkumulator-Statusbits.

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Was gehört zur Hardwarekonfiguration einer SPS?

Rückseite

CPU-Auswahl, Speicherausbau, Baugruppen (E/A-Module, Kommunikationsprozessoren), Adresszuordnung der Peripherie, Taktzyklus, Retentionsbereiche – alles im TIA Portal / STEP 7 konfigurierbar.

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Was ist der Unterschied zwischen globalen und Instanz-Datenbausteinen?

Rückseite

Globaler DB: für alle Bausteine sichtbar, beliebige Daten. Instanz-DB: wird automatisch beim FB-Aufruf angelegt, speichert dessen statische Variablen (Instanzdaten).

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