Ingenieurwissenschaften Bauwesen – Baustoffe
Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Welche Hauptbestandteile hat Normalbeton nach DIN EN 206? · Was bezeichn…
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15 KartenWelche Hauptbestandteile hat Normalbeton nach DIN EN 206?
Rückseite
Normalbeton besteht aus Zement, Wasser, Zuschlägen (Sand, Kies/Splitt) und gegebenenfalls Zusatzmitteln/Zusatzstoffen.
Was bezeichnet die Betondruckfestigkeitsklasse C25/30?
Rückseite
Charakteristische Druckfestigkeit: 25 MPa auf Zylinder (150×300 mm) und 30 MPa auf Würfel (150 mm) nach 28 Tagen.
Welche Funktion hat der Zementstein im Betongefüge?
Rückseite
Der Zementstein bindet die Zuschläge, überträgt Spannungen und bestimmt Schwinden, Kriechen sowie chemische Beständigkeit des Betons.
Nach welchem Kriterium werden Zuschläge nach DIN EN 12620 primär eingeteilt?
Rückseite
Nach Korngröße: Feinzuschlag (d ≤ 4 mm), Grobzuschlag (d > 4 mm) und Gemischtzuschlag.
Was versteht man unter dem Wasser-Zement-Wert (w/c-Wert)?
Rückseite
Massenverhältnis von effektiv wirksamem Wasser zu Zement; maßgebend für Festigkeit, Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des Betons.
Welche Bewehrungsstahlgüte ist in Deutschland für Normalbewehrung Standard?
Rückseite
BSt 500 S (ehemals BSt 500) mit f_yk = 500 MPa, definierter Dehngrenze und duktilerem Verhalten nach DIN EN 1992-1-1.
Warum muss Beton in Druckzone und Bewehrung in Zugzone angeordnet werden?
Rückseite
Beton trägt Druckspannungen gut, versagt aber bei Zug schon bei ≈ 1/10 der Druckfestigkeit; Stahl übernimmt die Zugkräfte.
Was kennzeichnet einen Hochleistungsbeton (HPC) gegenüber Normalbeton?
Rückseite
Sehr niedriger w/c-Wert (≤ 0,35), hohe Festigkeit (> C55/67), hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit durch Zusatzstoffe (Silicafume, Fließmittel).
Welche Druckfestigkeitsklassen deckt Mauerwerk nach DIN EN 1996-1-1 ab?
Rückseite
Druckfestigkeitsklassen von 2 bis 40 N/mm² für Steine; Mörtelgruppen M5 bis M20 bestimmen die Mauerwerksfestigkeit mit.
Was ist der Unterschied zwischen Mörtelgruppe II und IIa?
Rückseite
II: Kalk-Zement-Mörtel (1:1:6); IIa: hydraulischer Kalk-Zement-Mörtel mit höherer Frühfestigkeit und besserer Frostbeständigkeit.
Welche Holzsortierklasse wird für tragende Bauteile im Hochbau gefordert?
Rückseite
S10 (C24) nach DIN 4074-1 / EN 338 für tragendes Konstruktionsvollholz; höhere Klassen (S13, S18) für größere Spannweiten.
Was beschreibt der E-Modul (Elastizitätsmodul) eines Baustoffs?
Rückseite
Verhältnis von Spannung zu Dehnung im linear-elastischen Bereich; Maß für Steifigkeit und Verformungsverhalten unter Last.
Welche Expositionsklassen regeln die Dauerhaftigkeitsanforderungen an Beton?
Rückseite
DIN EN 206 / DIN 1045-2: X0 (kein Angriff), XC (Karbona-tisierung), XD (Chloride), XF (Frost/Tausalz), XA (chem. Angriff).
Wie wirkt sich ein zu hoher Wassergehalt auf Betoneigenschaften aus?
Rückseite
Erhöht Verarbeitbarkeit, aber senkt Festigkeit, erhöht Porosität, Schwinden, Kriechen und verringert Frost-Tausalz-Beständigkeit deutlich.
Was prüft der Beton-Druckversuch nach DIN EN 12390-3?
Rückseite
Druckfestigkeit von Würfel- oder Zylinderproben nach 28 Tagen; Grundlage für Abnahme, Konformität und Festigkeitsklasse.