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Geisteswissenschaften Pädagogik – Erwachsenenbildung

14 KartenGeisteswissenschaftenatrio22.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Andragogik im Unterschied zur Pädagogik? · Nenne di…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was versteht man unter Andragogik im Unterschied zur Pädagogik?

Rückseite

Andragogik ist die Wissenschaft vom Lehren und Lernen Erwachsener, während Pädagogik ursprünglich die Kindererziehung meint; Erwachsene bringen Erfahrung, Selbststeuerung und spezifische Lernmotive mit.

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Nenne die vier Prinzipien der Andragogik nach Malcolm Knowles.

Rückseite

Selbstkonzept (Selbststeuerung), Erfahrung als Ressource, Lernbereitschaft durch soziale Rollen, Problemzentrierung statt Fachzentrierung – Erwachsene wollen sofort anwendbares Wissen.

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Was charakterisiert selbstgesteuertes Lernen in der Erwachsenenbildung?

Rückseite

Lernende übernehmen Verantwortung für Zielsetzung, Methodenwahl, Zeitmanagement und Evaluation; Lehrende agieren als Begleiter und Ressourcenbereitsteller.

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Unterscheide formelles, non-formelles und informelles Lernen.

Rückseite

Formell: institutionalisiert, zertifiziert (Schule, Hochschule). Non-formell: strukturiert, aber nicht zertifiziert (VHS-Kurse). Informell: unbewusst, alltagsintegriert, ohne Lehrplan.

STANDARD

Was versteht man unter lebenslangem Lernen (Lifelong Learning)?

Rückseite

Ein ganzheitliches Konzept, das Lernen über die gesamte Lebensspanne und in allen Lebensbereichen (Beruf, Privat, Ehrenamt) umfasst – gefordert durch gesellschaftlichen Wandel und technologische Entwicklung.

STANDARD

Welche Schritte umfasst die didaktische Bedarfsermittlung?

Rückseite

Analyse der Zielgruppe (Vorkenntnisse, Motive), Ermittlung fachlicher/beruflicher Anforderungen, Abgleich mit bestehendem Kompetenzprofil, Ableitung konkreter Lernziele und Inhalte.

STANDARD

Was bedeutet Kompetenzorientierung in der Erwachsenenbildung?

Rückseite

Fokus auf handlungsbezogene Fähigkeiten (Wissen, Können, Haltungen), die in realen Situationen angewendet werden können – statt reiner Wissensvermittlung; Bewertung über Leistungsnachweise/Portfolios.

STANDARD

Nenne drei Merkmale heterogener Lerngruppen in der Erwachsenenbildung.

Rückseite

Unterschiedliche Vorbildung, berufliche Erfahrung, Lernbiografien, Motive, Zeitbudgets, kulturelle Hintergründe und Lerngeschwindigkeiten erfordern Binnendifferenzierung und flexible Angebote.

STANDARD

Was ist das Ziel der motivationalen Beratung in der Erwachsenenbildung?

Rückseite

Klärung von Lernmotiven, Abbau von Barrieren (Angst, Zeitmangel), Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung und Unterstützung bei der realistischen Zielformulierung.

STANDARD

Welche Qualitätsmodelle sind in der deutschen Erwachsenenbildung verbreitet?

Rückseite

LQW (Learner-Oriented Quality Development), EFQM, ISO 29990, AZAV-Zulassung – alle verfolgen Plan-Do-Check-Act-Zyklen, Teilnehmerbefragungen und kontinuierliche Verbesserung.

STANDARD

Was versteht man unter Transfer in der Erwachsenenbildung?

Rückseite

Die Anwendung erworbenen Wissens und Könnens in der beruflichen oder privaten Praxis; gelingt durch handlungsnahe Methoden, Reflexionsphasen und Unterstützung im Arbeitsumfeld.

STANDARD

Wie wirkt sich Digitalisierung auf Lehr-Lern-Arrangements aus?

Rückseite

Blended Learning, MOOCs, Lernplattformen und virtuelle Klassenzimmer ermöglichen zeitlich/räumlich flexibles Lernen, erfordern aber Medienkompetenz und didaktische Neugestaltung (z. B. Online-Moderation).

STANDARD

Was besagt das Konzept der 'Bildungsketten' im lebenslangen Lernen?

Rückseite

Verzahnung von schulischer, beruflicher und allgemeiner Weiterbildung über Übergänge hinweg – Ziel: nahtlose Bildungsbiografien ohne Brüche durch Beratung, Anrechnung und durchlässige Systeme.

STANDARD

Welche Rolle spielt Reflexion im Erfahrungslernen nach Kolb?

Rückseite

Reflexion (Reflective Observation) transformiert konkrete Erfahrung in abstraktes Konzept; ohne Reflexion bleibt Erfahrung ungenutzt – Zyklus: Erfahrung → Reflexion → Theoriebildung → Erprobung.

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