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Ingenieurwissenschaften Nachrichtentechnik – Modulation

14 KartenIngenieurwissenschaftenatrio24.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Modulation in der Nachrichtentechnik? · Warum ist…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was versteht man unter Modulation in der Nachrichtentechnik?

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Modulation ist das Aufprägen eines niederfrequenten Nutzsignals auf einen hochfrequenten Träger durch Veränderung von Amplitude, Frequenz oder Phase.

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Warum ist Modulation für die drahtlose Übertragung notwendig?

Rückseite

Niederfrequente Signale benötigen zu große Antennen; Modulation verschiebt das Spektrum in höhere Frequenzbereiche mit praktikabler Antennengröße und ermöglicht Frequenzmultiplextverfahren.

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Wie wird die Amplitudenmodulation (AM) definiert?

Rückseite

Bei AM wird die Amplitude des Trägers proportional zum momentanen Wert des Nutzsignals verändert, während Frequenz und Phase konstant bleiben.

STANDARD

Wie berechnet man den Modulationsgrad m bei AM?

Rückseite

m = Û_N / Û_T (Spitzenwert Nutzsignal geteilt durch Spitzenwert Träger); m ≤ 1 vermeidet Übermodulation, m = 1 entspricht 100 % Modulationstiefe.

STANDARD

Wie groß ist die Bandbreite eines AM-Signals?

Rückseite

B_AM = 2 · f_N,max (doppelte maximale Nutzfrequenz), da zwei symmetrische Seitenbänder um den Träger entstehen.

STANDARD

Was passiert bei Übermodulation (m > 1) in der AM?

Rückseite

Der Träger wird zeitweise vollständig abgeschaltet, das Signal verzerrt sich nichtlinear, und es entstehen zusätzliche Spektralkomponenten (Intermodulation), die Nachbarn stören.

STANDARD

Wie wird die Frequenzmodulation (FM) definiert?

Rückseite

Bei FM wird die Momentanfrequenz des Trägers proportional zum momentanen Nutzsignalwert verändert; Amplitude und Phase bleiben konstant.

STANDARD

Was beschreibt der Modulationsindex η bei FM?

Rückseite

η = Δf_max / f_N (maximale Frequenzauslenkung geteilt durch Nutzfrequenz); er bestimmt die Anzahl signifikanter Seitenbänder und damit die Bandbreite.

STANDARD

Wie approximiert man die Bandbreite eines FM-Signals nach Carson?

Rückseite

B_FM ≈ 2 · (Δf_max + f_N,max) = 2 · f_N,max · (η + 1); Faustformel für praktische Bandbreitenabschätzung bei FM.

STANDARD

Wie wird die Phasenmodulation (PM) definiert?

Rückseite

Bei PM wird die Momentanphase des Trägers proportional zum momentanen Nutzsignalwert verändert; Amplitude und Frequenz bleiben im Mittel konstant.

STANDARD

Was ist der Hauptunterschied zwischen FM und PM bei der Demodulation?

Rückseite

FM-Demodulator liefert Spannung proportional zur Frequenzänderung (dφ/dt), PM-Demodulator proportional zur Phasenänderung; FM entspricht integrierter PM.

STANDARD

Welche Vorteile bietet FM gegenüber AM bei Störeinflüssen?

Rückseite

FM unterdrückt Amplitudenstörungen (Rauschen, Blitzentladungen) durch Limiter im Empfänger und bietet bei großem Modulationsindex besseres Signal-Rausch-Verhältnis.

STANDARD

Was ist das Prinzip der kohärenten Demodulation?

Rückseite

Das Empfangssignal wird mit einem phasensynchronen lokalen Trägereingang multipliziert (Mischen), um das Nutzsignal in den Grundband zurückzuverschieben.

STANDARD

Nenne ein typisches Anwendungsbeispiel für AM, FM und PM.

Rückseite

AM: Mittelwellenrundfunk; FM: UKW-Rundfunk, Funkmikrofone; PM: digitale Modulationsverfahren (PSK, QAM) in WLAN, LTE, Satellitenkommunikation.

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