Geisteswissenschaften Kommunikation – Moderation und Meetings
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Moderation in akademischen Kontexten? · Welche drei…
Karten
15 KartenWas versteht man unter Moderation in akademischen Kontexten?
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Moderation ist die neutrale Prozesssteuerung von Gruppengesprächen durch eine allparteiliche Person, die Struktur sichert, Beteiligung ermöglicht und Ergebnisse dokumentiert, ohne inhaltlich Position zu beziehen.
Welche drei Phasen gliedern ein professionelles Meeting?
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Vorbereitung (Ziel, Agenda, Einladung), Durchführung (Eröffnung, Bearbeitung, Abschluss) und Nachbereitung (Protokoll, Maßnahmenverfolgung, Evaluation).
Worin unterscheidet sich die Rolle der Moderation von der eines Teilnehmers?
Rückseite
Die Moderation ist für den Prozess verantwortlich (Zeit, Struktur, Atmosphäre), Teilnehmer für den Inhalt (Argumente, Expertise, Entscheidungen) – Rollenvermischung gefährdet Neutralität.
Nenne die vier Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman und ihre Relevanz für Moderation.
Rückseite
Forming (Orientierung), Storming (Konflikt), Norming (Regelung), Performing (Leistung) – Moderation muss interventionsart an jeweilige Phase anpassen.
Was ist aktives Zuhören und welche drei Techniken gehören dazu?
Rückseite
Aktives Zuhören signalisiert Verstehen durch Paraphrasieren (Inhalt spiegeln), Verbalisieren von Emotionen („Sie wirken verunsichert“) und Nachfragen zur Klärung.
Welche Visualisierungstechniken eignen sich für geisteswissenschaftliche Arbeitstreffen?
Rückseite
Metaplan (Karten an Pinnwand), Mindmaps (Begriffsvernetzung), Clusterung (Themenbündelung), Zeitstrahl (Projektphasen) – analog oder digital via Miro/Conceptboard.
Wie geht Moderation mit Störungen durch dominante oder schweigende Teilnehmende um?
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Bei Dominanz: Sprechzeit begrenzen, Rundenverfahren nutzen. Bei Schweigen: Direkt ansprechen („Was denken Sie?“), Schriftliches Sammeln (Brainwriting) ermöglichen.
Unterscheide Konsens, Konsent und Mehrheitsentscheid als Entscheidungsverfahren.
Rückseite
Konsens: Alle stimmen zu. Konsent: Kein schwerwiegender Einwand (soziokratisch). Mehrheit: >50 % Zustimmung – schneller, aber geringere Tragweite.
Was gehört in ein handlungsorientiertes Meeting-Protokoll?
Rückseite
Datum, Teilnehmende, Tagesordnungspunkte, Entscheidungen (wer/was/wann), Maßnahmen mit Verantwortlichen und Fristen, offene Punkte – kein Wortprotokoll.
Welche Fragetypen nutzt Moderation gezielt zur Gesprächssteuerung?
Rückseite
Offene Fragen (Eröffnung), geschlossene Fragen (Fokussierung), zirkuläre Fragen (Perspektivwechsel: „Was würde Kollege X sagen?“), Skalierungsfragen (Priorisierung).
Wie gestaltet sich Timeboxing in der Meeting-Moderation?
Rückseite
Fester Zeitrahmen pro Agendapunkt (z. B. 15 Min), sichtbare Uhr/Timer, Pufferzeit einplanen, bei Überschreitung: Vertagen, Arbeitsauftrag bilden oder Parkplatz für später.
Was charakterisiert die Harvard-Methode bei Konflikten in Meetings?
Rückseite
Sache und Person trennen, Interessen hinter Positionen erkunden, Optionen zum beiderseitigen Gewinn entwickeln, objektive Kriterien als Entscheidungsmaßstab nutzen.
Welche Besonderheiten gelten für hybride oder virtuelle Meetings?
Rückseite
Gleichberechtigte Teilhabe sicherstellen (alle per Video, Chat moderieren), kürzere Einheiten (max. 60–90 Min), explizite Pausen, digitale Werkzeuge für Kollaboration (Whiteboard, Abstimmungstools).
Wie wird ein Meeting zielgerichtet eröffnet?
Rückseite
Begrüßung, Ziel und erwartetes Ergebnis benennen, Agenda mit Zeitrahmen vorstellen, Rollen klären (Protokoll, Zeitwächter), Einstiegfrage zur Aktivierung aller.
Welche Funktion hat eine Retrospektive am Meeting-Ende?
Rückseite
Kurze Reflexion: Was lief gut? Was verbessern wir nächstes Mal? Konkrete Maßnahmen für künftige Treffen vereinbaren – stärkt Lernkultur und Prozessqualität.