Geisteswissenschaften Philosophie – Utilitarismus
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was besagt das Greatest Happiness Principle? · Wie definiert Jeremy Bentha…
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14 KartenWas besagt das Greatest Happiness Principle?
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Eine Handlung ist moralisch richtig, wenn sie das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl betroffener Personen erzeugt.
Wie definiert Jeremy Bentham Nutzen?
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Nutzen ist die Tendenz einer Handlung, Lust zu erzeugen oder Schmerz zu vermeiden – quantitativ messbar durch das hedonistische Kalkül.
Welche Kriterien nutzt Benthams hedonistisches Kalkül?
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Intensität, Dauer, Gewissheit, Nahe, Fruchtbarkeit, Reinheit und Ausdehnung der Lust oder des Schmerzes bestimmen den Nutzenwert.
Worin unterscheidet sich John Stuart Mill von Bentham?
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Mill führt qualitative Unterschiede ein: Höhere Freuden (geistig, moralisch) wiegen schwerer als niedere (sinnliche), auch bei geringerer Intensität.
Was charakterisiert den Aktutilitarismus?
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Jede einzelne Handlung wird direkt nach ihren Folgen für das Gesamtglück beurteilt – ohne feste Regeln.
Was charakterisiert den Regelutilitarismus?
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Moralische Regeln werden danach beurteilt, ob ihre allgemeine Befolgung das Gesamtglück maximiert; Handlungen folgen diesen Regeln.
Was fordert das Unparteilichkeitsgebot im Utilitarismus?
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Jedes Individuums Glück zählt gleich viel; das eigene Interesse darf nicht über das anderer gestellt werden – everyone counts for one.
Welches Problem wirft das Gerechtigkeitsargument auf?
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Utilitarismus kann Ungerechtigkeit rechtfertigen, wenn sie das Gesamtglück steigert (z. B. Bestrafung Unschuldiger zur Beruhigung der Öffentlichkeit).
Was kritisiert das Messbarkeitsproblem?
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Interpersoneller Nutzenvergleich ist praktisch unmöglich; Lust, Schmerz und Präferenzen lassen sich nicht cardinal zwischen Personen vergleichen.
Was versteht man unter Präferenzutilitarismus?
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Nutzen wird nicht als Lust, sondern als Erfüllung informierter, rationaler Präferenzen definiert (vertreten z. B. von Hare und Singer).
Was besagt der negative Utilitarismus?
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Leidvermeidung hat Vorrang vor Glücksförderung; moralisch richtig ist, was das Gesamtleid minimiert (Popper, R. N. Smart).
Wie löst Regelutilitarismus das Gerechtigkeitsproblem?
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Regeln wie 'nicht lügen' oder 'Unschuldige nicht bestrafen' maximieren langfristig das Glück, auch wenn Einzelfälle dagegen verstoßen würden.
Was zeigt das Trolley-Problem beim Utilitarismus?
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Aktutilitarismus rechtfertigt das Umleiten (ein Tod statt fünf), Regelutilitarismus prüft, ob die Regel 'nicht töten' insgesamt mehr Nutzen stiftet.
Was ist die Forderung nach Unparteilichkeit bei Peter Singer?
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Interessen aller betroffenen Wesen – auch Tiere – müssen gleich gewichtet werden; Speziesismus ist moralisch nicht begründbar.