Geisteswissenschaften Pädagogik – Medienpädagogik
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 13 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Medienpädagogik? · Welche vier Dimensionen der Medi…
Karten
13 KartenWas versteht man unter Medienpädagogik?
Rückseite
Medienpädagogik ist die Theorie und Praxis pädagogischen Handelns mit und über Medien, Ziel ist die Förderung von Medienkompetenz und medienkritischer Reflexion.
Welche vier Dimensionen der Medienkompetenz nennt Dieter Baacke?
Rückseite
Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung – zusammen bilden sie Baackes erweiterten Medienkompetenzbegriff.
Was beschreibt der Begriff Mediensozialisation?
Rückseite
Mediensozialisation bezeichnet den lebenslangen Prozess, in dem Individuen durch Medien Erfahrungen machen, Werte internalisieren und Identität entwickeln.
Worin unterscheidet sich aktive Medienarbeit von medienpädagogischer Begleitung?
Rückseite
Aktive Medienarbeit lässt Kinder selbst Medienprodukte erstellen, medienpädagogische Begleitung unterstützt reflexiven Umgang mit bestehenden Medieninhalten.
Welche zentrale Rolle spielt Dieter Baacke für die Medienpädagogik?
Rückseite
Baacke gilt als Begründer der wissenschaftlichen Medienpädagogik in Deutschland und prägte den vierdimensionalen Medienkompetenzbegriff nachhaltig.
Was versteht Friedrich Krotz unter Mediatisierung?
Rückseite
Mediatisierung beschreibt den Prozess, bei dem Medien zur zentralen Institution gesellschaftlicher Kommunikation werden und soziale Wirklichkeit mitkonstruieren.
Wie definiert Joachim Aufenanger Medienkompetenz?
Rückseite
Aufenanger fasst Medienkompetenz als Fähigkeit auf, Medien selbstbestimmt, kritisch und kreativ zu nutzen – inklusive technischer, kognitiver und sozialer Teilkompetenzen.
Nenne drei zentrale medienpädagogische Handlungsfelder.
Rückseite
Schulische Medienbildung, außerschulische Jugendmedienarbeit und medienpädagogische Elternarbeit bilden die klassischen Handlungsfelder.
Was umfasst Data Literacy im medienpädagogischen Kontext?
Rückseite
Data Literacy bezeichnet die Kompetenz, Daten zu verstehen, kritisch zu bewerten, zu schützen und ethisch verantwortlich im digitalen Raum zu handeln.
Was meint Partizipation in digitalen Räumen pädagogisch?
Rückseite
Digitale Partizipation ermöglicht Kindern und Jugendlichen Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse durch Medien – Voraussetzung ist Zugang, Kompetenz und Schutz.
Wie unterscheiden sich Mediatisierungstheorie und Mediensozialisation?
Rückseite
Mediatisierung analysiert strukturellen Medienbezug gesellschaftlicher Systeme, Mediensozialisation untersucht individuellen Aneignungsprozess medialer Angebote.
Was ist der Unterschied zwischen Medienbildung und Medienkunde in der Schule?
Rückseite
Medienkunde vermittelt technisches Wissen über Medien, Medienbildung zielt auf reflexive, kreative und kritische Medienkompetenz als Querschnittsaufgabe.
Welches Ziel verfolgt medienpädagogische Diagnostik?
Rückseite
Medienpädagogische Diagnostik erfasst Mediennutzung, -kompetenz und -probleme von Zielgruppen, um passgenaue Förderangebote zu planen und zu evaluieren.