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Geisteswissenschaften Pädagogik – Leistungsbewertung

14 KartenGeisteswissenschaftenatrio22.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Leistungsbewertung in der Pädagogik? · Worin unters…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was versteht man unter Leistungsbewertung in der Pädagogik?

Rückseite

Systematische Erfassung, Bewertung und Rückmeldung von Schülerleistungen anhand festgelegter Kriterien zur Entscheidungsfindung über Förderbedarf und Zeugnisnoten.

STANDARD

Worin unterscheidet sich normorientierte von kriterienorientierter Bewertung?

Rückseite

Normorientiert vergleicht mit der Lerngruppe (Relativbewertung), kriterienorientiert misst am vorgegebenen Standard (Absolutbewertung) – Letztere ist heute schulrechtlich gefordert.

STANDARD

Was besagt der Halo-Effekt als Beurteilungsfehler?

Rückseite

Eine einzelne positive Eigenschaft (z. B. höfliches Auftreten) strahlt auf die Gesamtbeurteilung aus und lässt Schwächen in anderen Bereichen übersehen.

STANDARD

Wodurch zeichnet sich der Mildefehler (Leniency Error) aus?

Rückseite

Lehrkräfte bewerten durchweg zu wohlwollend, nutzen die obere Notenskala überproportional und differenzieren Leistungsunterschiede zu gering.

STANDARD

Was bedeutet der Strengfehler (Severity Error) bei der Notengebung?

Rückseite

Systematische Überbewertung von Fehlern führt zu durchweg niedrigeren Noten als leistungsgerecht – oft bei hohen Erwartungen der Lehrkraft.

STANDARD

Wie äußert sich der Zentraltendenzfehler (Central Tendency Error)?

Rückseite

Lehrkräfte vermeiden extreme Noten (1 und 6) und drängen Bewertungen in den mittleren Bereich (3–4), wodurch Leistungsstreuung verfälscht wird.

STANDARD

Was versteht man unter dem logischen Fehler bei Leistungsbeurteilungen?

Rückseite

Lehrkräfte schließen von einer beobachteten Eigenschaft (z. B. saubere Heftführung) auf eine nicht beobachtete (z. B. mathematisches Verständnis) ohne empirische Basis.

STANDARD

Welche Funktion erfüllen Kompetenzraster (Rubriken) in der Bewertung?

Rückseite

Sie operationalisieren Kompetenzerwartungen in entwicklungslogischen Niveaustufen mit deskriptiven Kriterien, machen Erwartungen transparent und ermöglichen kriteriengeleitetes Beurteilen.

STANDARD

Was fordert das Transparenzgebot bei der Leistungsbewertung?

Rückseite

Schüler müssen vorab über Bewertungsmaßstäbe, Gewichtung und Verfahren informiert sein – Noten dürfen keine Überraschung sein, sondern nachvollziehbares Ergebnis.

STANDARD

Welche rechtlichen Grundlagen regeln die Notengebung in Deutschland?

Rückseite

Landes-Schulgesetze, Verordnungen über Zeugnisse und Versetzungsbestimmungen sowie das Grundrecht auf chancengleiche Bildung (Art. 3 GG) bilden den verbindlichen Rahmen.

STANDARD

Worin liegt der Unterschied zwischen Notengebung und verbaler Beurteilung?

Rückseite

Noten reduzieren Leistung auf eine Skala (1–6), verbale Beurteilungen beschreiben Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenziale differenziert ohne Quantifizierung.

STANDARD

Was unterscheidet formative von summativer Leistungsbewertung?

Rückseite

Formativ (prozessbegleitend) dient Lernförderung und Rückmeldung während des Lernens, summativ (ergebnisorientiert) bilanziert den Lernstand zu einem Stichtag (z. B. Klassenarbeit).

STANDARD

Welche drei Gütekriterien muss jedes Bewertungsinstrument erfüllen?

Rückseite

Objektivität (Unabhängigkeit vom Beurteiler), Reliabilität (Messgenauigkeit, Wiederholbarkeit) und Validität (Messung des tatsächlich Intendierten) sind unverzichtbar.

STANDARD

Wie unterstützt Portfolio-Arbeit die Leistungsbewertung?

Rückseite

Sammlung ausgewählter Arbeitsergebnisse mit Selbstreflexion dokumentiert Lernprozesse, macht Entwicklung sichtbar und ermöglicht partizipative Bewertung durch Schüler und Lehrkraft.

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