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Geisteswissenschaften Philosophie – Kant und Pflichtethik

15 KartenGeisteswissenschaftenatrio22.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht Kant unter dem guten Willen? · Worin unterscheidet sich Hande…

Karten

15 Karten
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Was versteht Kant unter dem guten Willen?

Rückseite

Der gute Wille ist das Einzige, das ohne Einschränkung gut ist; er handelt aus Pflicht, nicht aus Neigung oder Erwartung glücklicher Folgen.

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Worin unterscheidet sich Handeln aus Pflicht von Handeln pflichtgemäß?

Rückseite

Handeln aus Pflicht erfolgt aus Achtung vor dem moralischen Gesetz; handeln pflichtgemäß entspricht äußerlich der Pflicht, entspringt aber Neigung oder Eigennutz.

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Wie lautet die Formel des allgemeinen Gesetzes (Universalizität)?

Rückseite

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

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Was prüft der Widerspruch im Begriff bei der Maximenprüfung?

Rückseite

Ob die Maxime als allgemeines Gesetz logisch unmöglich wird (z. B. Falschversprechen macht Versprechen als Institution unmöglich).

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Was prüft der Widerspruch im Willen bei der Maximenprüfung?

Rückseite

Ob man als vernünftiges Wesen wollen kann, dass die Maxime Allgemeingesetz wird, ohne sich selbst zu widersprechen (z. B. Nicht-Hilfeleistung).

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Wie lautet die Menschheitsformel des kategorischen Imperativs?

Rückseite

Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.

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Was bedeutet Autonomie des Willens bei Kant?

Rückseite

Der Wille gibt sich das moralische Gesetz selbst durch die Vernunft; er ist nicht heteronom durch äußere Zwecke oder Neigungen bestimmt.

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Was ist eine Maxime im Sinne Kants?

Rückseite

Subjektives Handlungsprinzip, das die Regel enthält, nach der jemand handelt (z. B. 'Ich lüge, wenn es mir nützt').

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Worin liegt der Unterschied zwischen hypothetischem und kategorischem Imperativ?

Rückseite

Hypothetische Imperative gelten bedingt für einen Zweck ('Wenn du X willst, tue Y'); der kategorische Imperativ gilt unbedingt, zweckunabhängig.

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Was sind vollkommene Pflichten nach Kant?

Rückseite

Pflichten, die keine Ausnahme zulassen und strikte Verbote enthalten (z. B. nicht lügen, nicht töten, Versprechen halten).

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Was sind unvollkommene Pflichten nach Kant?

Rückseite

Pflichten, die Spielraum bei Zeit, Art und Maß lassen (z. B. eigene Talente entwickeln, anderen helfen).

STANDARD

Was versteht Kant unter dem Reich der Zwecke?

Rückseite

Eine systematische Verbindung vernünftiger Wesen durch gemeinsame objektive Gesetze, in der jedes Wesen als Zweck an sich geachtet wird.

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Warum kann der kategorische Imperativ nicht aus Erfahrung abgeleitet werden?

Rückseite

Er ist a priori synthetisch: Seine Notwendigkeit und Allgemeinheit lassen sich nicht aus empirischen Handlungen oder Folgen ableiten.

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Welche Rolle spielt die Vernunft in Kants Ethik?

Rückseite

Die praktische Vernunft ist Quelle des moralischen Gesetzes; sie bestimmt den Willen unabhängig von empirischen Trieben und sichert Universalität.

STANDARD

Wie begründet Kant die Würde des Menschen?

Rückseite

Der Mensch hat als vernünftiges Wesen Würde (unbedingten Wert), weil er autonom Gesetze setzt und Zweck an sich ist – nicht nur relativer Preis.

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