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Ingenieurwissenschaften Signalverarbeitung – Digitale Signalverarbeitung

15 KartenIngenieurwissenschaftenatrio24.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was besagt das Abtasttheorem nach Nyquist-Shannon? · Was ist Aliasing un…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was besagt das Abtasttheorem nach Nyquist-Shannon?

Rückseite

Ein bandbegrenztes Signal lässt sich aus seinen Abtastwerten fehlerfrei rekonstruieren, wenn die Abtastfrequenz mindestens doppelt so hoch ist wie die höchste Signal Frequenz.

STANDARD

Was ist Aliasing und wie wird es verhindert?

Rückseite

Aliasing ist das Überlappen von Spektralanteilen bei zu niedriger Abtastrate. Ein analoges Tiefpassfilter (Anti-Aliasing-Filter) vor dem ADC begrenzt das Spektrum auf f_s/2.

STANDARD

Wie wirkt sich Quantisierung auf das Signal-Rausch-Verhältnis aus?

Rückseite

Jedes zusätzliche Bit verbessert das SNR um ca. 6 dB. Quantisierungsrauschen wird oft als gleichverteilt mit Varianz Δ²/12 modelliert, wobei Δ die Quantisierungsstufe ist.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen DFT und FFT?

Rückseite

Die DFT ist die mathematische Definition der diskreten Fourier-Transformation. Die FFT (Fast Fourier Transform) ist ein effizienter Algorithmus zur DFT-Berechnung mit O(N log N) statt O(N²) Operationen.

STANDARD

Welche Fensterfunktionen reduzieren Spektralleckage bei der DFT?

Rückseite

Hamming-, Hanning-, Blackman- und Kaiser-Fenster dämpfen die Signalränder ab. Sie verringern Leckage auf Kosten der Frequenzauflösung (Hauptkeilverbreiterung).

STANDARD

Was unterscheidet FIR- von IIR-Filtern?

Rückseite

FIR-Filter haben endliche Impulsantwort, sind immer stabil und können linearphasig sein. IIR-Filter nutzen Rekursion (Rückkopplung), haben unendliche Impulsantwort und erfordern weniger Koeffizienten.

STANDARD

Wie lautet die Z-Transformierte einer diskreten Folge x[n]?

Rückseite

X(z) = Σ x[n] z^{-n} (Summe von n=-∞ bis +∞). Sie generalisiert die diskrete Fourier-Transformation und ermöglicht Analyse von Stabilität und Frequenzgang im komplexen z-Bereich.

STANDARD

Was besagt das Parseval-Theorem für diskrete Signale?

Rückseite

Die gesamte Energie eines Signals im Zeitbereich entspricht der Energie im Frequenzbereich: Σ|x[n]|² = (1/N) Σ|X[k]|². Energieerhaltung zwischen Domänen.

STANDARD

Wie werden Pol-Nullstellen-Diagramme zur Stabilitätsanalyse genutzt?

Rückseite

Ein diskretes LTI-System ist BIBO-stabil, falls alle Pole innerhalb des Einheitskreises (|z| < 1) liegen. Nullstellen bestimmen Frequenznullen, Pole Resonanzen im Frequenzgang.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen linearer und zirkulärer Faltung?

Rückseite

Lineare Faltung ergibt Länge N+M-1. Zirkuläre Faltung (periodisch) ergibt Länge N=M. Durch Nullauffüllen (Zero-Padding) auf ≥ N+M-1 werden beide äquivalent – Basis für schnelle Faltung via FFT.

STANDARD

Wie funktioniert die bilineare Transformation bei Filterdesign?

Rückseite

Abbildung der s-Ebene auf z-Ebene via s = (2/T)·(z-1)/(z+1). Wandelt analoge Filterprototypen (Butterworth, Chebyshev) in digitale IIR-Filter um. Vermeidet Aliasing, aber verformt Frequenzachse (Frequency Warping).

STANDARD

Was verursacht das Gibbs-Phänomen bei FIR-Filterdesign?

Rückseite

Abschneiden der unendlichen Impulsantwort (idealer Filter) durch Rechteckfenster erzeugt Overshoot und Ringing an Sprungstellen. Fensterung mit sanfteren Fenstern reduziert Gibbs-Oszillationen.

STANDARD

Wie definiert man Durchlasswelligkeit und Sperrdämpfung bei Filtern?

Rückseite

Durchlasswelligkeit (Ripple) ist die max. Amplitudenabweichung im Durchlass (dB). Sperrdämpfung ist die min. Dämpfung im Sperrbereich (dB). Übergangbandbreite liegt zwischen Durchlass- und Sperrgrenzfrequenz.

STANDARD

Was ist Überabtastung (Oversampling) und welchen Vorteil bringt sie?

Rückseite

Abtastung mit f_s >> 2·f_max. Verbreitet Quantisierungsrauschen auf breiteres Band, erlaubt einfachere Analogfilter und erhöht effektive Auflösung durch nachfolgendes Digitalfilter/Dezimierung.

STANDARD

Wie berechnet man die Gruppenlaufzeit eines Filters?

Rückseite

Gruppenlaufzeit τ_g(ω) = -dφ(ω)/dω, Ableitung der Phasenantwort nach Winkel Frequenz. Bei linearphasigen FIR-Filtern konstant: τ_g = (N-1)/(2·f_s). Maß für Signallaufzeitverzerrung.

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