Geisteswissenschaften Pädagogik – Lerntheorien
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist das Kernprinzip des Behaviorismus? · Wodurch unterscheidet sich kl…
Karten
15 KartenWas ist das Kernprinzip des Behaviorismus?
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Lernen als beobachtbare Verhaltensänderung durch Reiz-Reaktions-Verknüpfungen und Verstärkung, ohne innere Prozesse zu berücksichtigen.
Wodurch unterscheidet sich klassische von operanter Konditionierung?
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Klassisch: reflexartige Reaktion auf neutralen Reiz (Pawlow). Operant: freiwilliges Verhalten wird durch Folgen (Verstärkung/Strafe) gesteigert oder gemindert (Skinner).
Was besagt das Gesetz der Wirkung nach Thorndike?
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Verhalten, das befriedigende Folgen hat, wird wahrscheinlicher wiederholt; Verhalten mit unangenehmen Folgen seltener – Basis der operanten Konditionierung.
Welche Rolle spielen kognitive Prozesse im Kognitivismus?
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Zentrale Rolle: Lernen als Informationsverarbeitung – Wahrnehmung, Speicherung, Abruf und Umstrukturierung von Wissen in mentalen Schemata.
Was versteht man unter einem Schema bei Piaget?
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Kognitive Struktur zur Organisation von Wissen; wird durch Assimilation (Einbau neuer Infos) und Akkommodation (Anpassung der Struktur) verändert.
Was ist der zentrale Gedanke des Konstruktivismus?
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Wissen wird vom Lernenden aktiv konstruiert, nicht passiv aufgenommen; Lernen ist ein individueller, situierter Sinnkonstruktionsprozess.
Was beschreibt die Zone der nächsten Entwicklung nach Vygotsky?
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Der Bereich zwischen dem, was ein Lernender allein kann, und dem, was er mit Unterstützung Erwachsener oder kompetenterer Peers erreichen kann.
Was bedeutet Scaffolding im pädagogischen Kontext?
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Temporäre Stützstruktur durch Lehrende: Aufgabenvereinfachung, Modellierung, Hinweise – wird nach und nach abgebaut, wenn Kompetenz wächst.
Worin besteht der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?
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Intrinsisch: Handeln aus innerem Interesse, Freude an der Sache. Extrinsisch: Handeln wegen äußerer Anreize (Noten, Lob, Vermeidung von Strafe).
Was versteht Bandura unter Selbstwirksamkeitserwartung?
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Die Überzeugung einer Person, schwierige Aufgaben durch eigenes Handeln erfolgreich bewältigen zu können – zentral für Motivation und Ausdauer.
Welche vier Phasen durchläuft der experientielle Lernzyklus nach Kolb?
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Konkrete Erfahrung → Reflexion → Abstrakte Konzeptualisierung → Aktives Experimentieren – dann neuer Zyklus.
Was kennzeichnet den Humanismus in der Pädagogik (Rogers, Maslow)?
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Fokus auf Selbstverwirklichung, ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung, bedingungslose positive Wertschätzung und eigenverantwortliches Lernen.
Was besagt das Connectivismus-Modell von Siemens und Downes?
Rückseite
Lernen als Vernetzen von Informationsquellen; Wissen liegt verteilt in Netzwerken, Kompetenz bedeutet, relevante Verbindungen herzustellen und zu pflegen.
Wie lassen sich Behaviorismus und Kognitivismus didaktisch kombinieren?
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Behavioristische Elemente (Übung, Feedback, Verstärkung) für Automatisierung von Basiskompetenzen; kognitivistische (Strukturierung, Elaboration) für Verständnis und Transfer.
Warum ist der Konstruktivismus für inklusiven Unterricht relevant?
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Er betont individuelle Vorerfahrungen, vielfältige Zugänge und kooperatives Lernen – ermöglicht Differenzierung und Teilhabe heterogener Lerngruppen.