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Geisteswissenschaften Pädagogik – Lerntheorien

15 KartenGeisteswissenschaftenatrio22.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist das Kernprinzip des Behaviorismus? · Wodurch unterscheidet sich kl…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was ist das Kernprinzip des Behaviorismus?

Rückseite

Lernen als beobachtbare Verhaltensänderung durch Reiz-Reaktions-Verknüpfungen und Verstärkung, ohne innere Prozesse zu berücksichtigen.

STANDARD

Wodurch unterscheidet sich klassische von operanter Konditionierung?

Rückseite

Klassisch: reflexartige Reaktion auf neutralen Reiz (Pawlow). Operant: freiwilliges Verhalten wird durch Folgen (Verstärkung/Strafe) gesteigert oder gemindert (Skinner).

STANDARD

Was besagt das Gesetz der Wirkung nach Thorndike?

Rückseite

Verhalten, das befriedigende Folgen hat, wird wahrscheinlicher wiederholt; Verhalten mit unangenehmen Folgen seltener – Basis der operanten Konditionierung.

STANDARD

Welche Rolle spielen kognitive Prozesse im Kognitivismus?

Rückseite

Zentrale Rolle: Lernen als Informationsverarbeitung – Wahrnehmung, Speicherung, Abruf und Umstrukturierung von Wissen in mentalen Schemata.

STANDARD

Was versteht man unter einem Schema bei Piaget?

Rückseite

Kognitive Struktur zur Organisation von Wissen; wird durch Assimilation (Einbau neuer Infos) und Akkommodation (Anpassung der Struktur) verändert.

STANDARD

Was ist der zentrale Gedanke des Konstruktivismus?

Rückseite

Wissen wird vom Lernenden aktiv konstruiert, nicht passiv aufgenommen; Lernen ist ein individueller, situierter Sinnkonstruktionsprozess.

STANDARD

Was beschreibt die Zone der nächsten Entwicklung nach Vygotsky?

Rückseite

Der Bereich zwischen dem, was ein Lernender allein kann, und dem, was er mit Unterstützung Erwachsener oder kompetenterer Peers erreichen kann.

STANDARD

Was bedeutet Scaffolding im pädagogischen Kontext?

Rückseite

Temporäre Stützstruktur durch Lehrende: Aufgabenvereinfachung, Modellierung, Hinweise – wird nach und nach abgebaut, wenn Kompetenz wächst.

STANDARD

Worin besteht der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?

Rückseite

Intrinsisch: Handeln aus innerem Interesse, Freude an der Sache. Extrinsisch: Handeln wegen äußerer Anreize (Noten, Lob, Vermeidung von Strafe).

STANDARD

Was versteht Bandura unter Selbstwirksamkeitserwartung?

Rückseite

Die Überzeugung einer Person, schwierige Aufgaben durch eigenes Handeln erfolgreich bewältigen zu können – zentral für Motivation und Ausdauer.

STANDARD

Welche vier Phasen durchläuft der experientielle Lernzyklus nach Kolb?

Rückseite

Konkrete Erfahrung → Reflexion → Abstrakte Konzeptualisierung → Aktives Experimentieren – dann neuer Zyklus.

STANDARD

Was kennzeichnet den Humanismus in der Pädagogik (Rogers, Maslow)?

Rückseite

Fokus auf Selbstverwirklichung, ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung, bedingungslose positive Wertschätzung und eigenverantwortliches Lernen.

STANDARD

Was besagt das Connectivismus-Modell von Siemens und Downes?

Rückseite

Lernen als Vernetzen von Informationsquellen; Wissen liegt verteilt in Netzwerken, Kompetenz bedeutet, relevante Verbindungen herzustellen und zu pflegen.

STANDARD

Wie lassen sich Behaviorismus und Kognitivismus didaktisch kombinieren?

Rückseite

Behavioristische Elemente (Übung, Feedback, Verstärkung) für Automatisierung von Basiskompetenzen; kognitivistische (Strukturierung, Elaboration) für Verständnis und Transfer.

STANDARD

Warum ist der Konstruktivismus für inklusiven Unterricht relevant?

Rückseite

Er betont individuelle Vorerfahrungen, vielfältige Zugänge und kooperatives Lernen – ermöglicht Differenzierung und Teilhabe heterogener Lerngruppen.

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