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Geisteswissenschaften Politikwissenschaft – Parteiensysteme

14 KartenGeisteswissenschaftenatrio23.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert ein Parteiensystem nach Sartori? · Welche drei Haupttypen un…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was definiert ein Parteiensystem nach Sartori?

Rückseite

Die Zahl der relevanten Parteien und ihre Interaktionsmuster (Konkurrenz, Koalitionsfähigkeit, ideologische Distanz) bestimmen den Systemtyp.

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Welche drei Haupttypen unterscheidet Sartori bei Parteiensystemen?

Rückseite

Einparteiensystem, Zweiparteiensystem und Mehrparteiensystem – differenziert nach Anzahl relevanter Parteien und Konkurrenzstruktur.

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Was kennzeichnet ein predominantes Einparteiensystem?

Rückseite

Eine Partei dominiert dauerhaft (>50% Sitze), Opposition existiert legal, aber ohne reale Machtperspektive (z. B. Indien bis 1977, Südafrika ANC).

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Wann spricht Sartori von einem Zweiparteiensystem?

Rückseite

Zwei Parteien teilen sich fast alle Sitze, wechseln sich in der Regierung ab, dritte Parteien bleiben marginal (z. B. USA, UK klassisch).

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Was unterscheidet moderaten Pluralismus von polarisiertem Pluralismus?

Rückseite

Moderater Pluralismus: 3-5 Parteien, Mitte stark, Koalitionen zentripetal. Polarisierter Pluralismus: >5 Parteien, Anti-System-Parteien, zentrifugale Konkurrenz (z. B. Italien 1948-1992).

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Was besagt Duvergers Gesetz (mechanischer Effekt)?

Rückseite

Mehrheitswahlrecht begünstigt große Parteien, bestraft kleine – führt tendenziell zu Zweiparteiensystemen (Duverger 1954).

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Was ist der psychologische Effekt nach Duverger?

Rückseite

Wähler meiden kleine Parteien aus Furcht vor verschenkter Stimme (strategisches Wählen), Parteien fusionieren oder lösen sich auf.

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Wie wirkt Verhältniswahlrecht auf das Parteiensystem?

Rückseite

Fördert proportionale Repräsentation, ermöglicht kleinen Parteien den Einzug, führt zu Mehrparteiensystemen und Koalitionsregierungen.

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Was misst der Pedersen-Index (Volatilität)?

Rückseite

Summe der absoluten Stimmenanteilsänderungen aller Parteien zwischen zwei Wahlen, geteilt durch zwei – misst Systemstabilität.

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Was besagt die Kartellparteien-These von Katz und Mair?

Rückseite

Etablierte Parteien kolludieren, um staatliche Ressourcen (Finanzierung, Medienzugang) zu sichern und Neuparteien den Zugang zu erschweren.

STANDARD

Welche vier Spaltungen nennt Lipset/Rokkan als Basis westlicher Parteiensysteme?

Rückseite

Zentrum-Peripherie, Staat-Kirche, Land-Stadt, Arbeit-Kapital – historisch gewachsene Konfliktlinien, die Parteiensysteme 'einfrieren'.

STANDARD

Wie berechnet man die effektive Parteienzahl nach Laakso/Taagepera?

Rückseite

N = 1 / Σ(p_i²), wobei p_i der Sitz-/Stimmenanteil der Partei i ist – gewichtet große Parteien stärker.

STANDARD

Was unterscheidet Fragmentierung von Polarisierung eines Parteiensystems?

Rückseite

Fragmentierung = Zahl relevanter Parteien (effektive Parteienzahl). Polarisierung = ideologische Distanz zwischen den extremsten relevanten Parteien.

STANDARD

Was kennzeichnet das Westminster-Modell nach Lijphart gegenüber dem Konsensmodell?

Rückseite

Zweiparteiensystem, Einparteienregierung, Mehrheitswahl, parlamentarische Souveränität – majoritär, nicht konsensual.

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