Ingenieurwissenschaften Prozessmesstechnik – Sensoren
Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Welche physikalischen Größen werden in der Prozessmesstechnik primär erf…
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14 KartenWelche physikalischen Größen werden in der Prozessmesstechnik primär erfasst?
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Temperatur, Druck, Füllstand, Durchfluss und analytische Größen wie pH-Wert oder Leitfähigkeit.
Was unterscheidet ein aktives von einem passiven Sensor?
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Aktive Sensoren benötigen eine externe Energiequelle für die Signalwandlung, passive Sensoren ändern ihre elektrischen Parameter direkt durch die Messgröße.
Wie funktioniert das Messprinzip eines Widerstandsthermometers (Pt100)?
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Der elektrische Widerstand von Platin ändert sich nahezu linear mit der Temperatur; Pt100 hat bei 0 °C exakt 100 Ω Widerstand.
Welches Prinzip nutzt ein Thermoelement zur Temperaturmessung?
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Seebeck-Effekt: An der Verbindung zweier verschiedener Metalle entsteht eine vom Temperaturunterschied abhängige thermoelektrische Spannung.
Was kennzeichnet den Messbereich eines Sensors?
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Der Bereich zwischen unterer und oberer Messgrenzwert, innerhalb dessen die festgelegten Fehlergrenzen eingehalten werden.
Wie wird die Linearität eines Sensors definiert?
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Maximale Abweichung der realen Kennlinie von einer idealen Geraden, bezogen auf den Endwert des Messbereichs.
Was versteht man unter Hysterese bei Sensoren?
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Unterschiedliche Ausgangssignale bei gleichem Messwert je nach Anfahrrichtung (steigend/fallend), verursacht durch Reibung oder Materialnachwirkung.
Welche Ausgabegröße liefert ein standardisierter Stromausgang (4–20 mA)?
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Ein dem Messwert proportionaler Strom von 4 mA (Nullpunkt) bis 20 mA (Endwert), leitungsunabhängig und kurzschlussfest.
Wozu dient die 4 mA Lebendnull beim 4–20 mA Signal?
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Ermöglicht Drahtbrucherkennung (0 mA = Fehler) und versorgt Zwei-Draht-Sensoren mit Energie über die Signalleitung.
Wie misst ein differentieller Drucksensor den Füllstand in einem drucklosen Behälter?
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Hydrostatischer Druck am Behälterboden (p = ρ·g·h) wird gegen Umgebungsdruck gemessen; Füllhöhe folgt aus Dichte und Schwerkraft.
Welches Prinzip nutzt ein magnetisch-induktiver Durchflusssensor (MID)?
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Faradaysches Induktionsgesetz: Leitfähiges Medium schneidet Magnetfeld, induzierte Spannung ist proportional zur Fließgeschwindigkeit.
Was ist die Voraussetzung für den Einsatz eines Ultraschall-Durchflusssensors?
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Das Medium muss Schallwellen reflektieren (Partikel, Blasen); bei reinen Flüssigkeiten funktioniert das Doppler-Verfahren nicht.
Wie erfolgt die Kalibrierung eines Drucksensors im Feld?
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Vergleich mit einem Referenznormal (Druckkalibrator) an mindestens drei Punkten: Null, Mittelwert, Endwert; Abweichung dokumentieren und ggf. justieren.
Welche Schutzart (IP-Code) ist für Sensoren in staubiger Außenumgebung minimal erforderlich?
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IP65: Staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt; bei zeitweiligem Untertauchen IP67, bei dauerhaftem IP68.