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Ingenieurwissenschaften Mechanik – Schnittgrößen

15 KartenIngenieurwissenschaftenatrio23.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was sind Schnittgrößen in der Technischen Mechanik? · Welche drei Schnit…

Karten

15 Karten
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Was sind Schnittgrößen in der Technischen Mechanik?

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Schnittgrößen sind innere Kräfte und Momente, die an einer gedachten Schnittstelle eines Bauteils auftreten, um das Gleichgewicht der Teilsysteme zu gewährleisten.

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Welche drei Schnittgrößen treten im ebenen Träger auf?

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Im ebenen Träger wirken Normalkraft N (axial), Querkraft Q (senkrecht zur Achse) und Biegemoment M (um die Normale zur Ebene).

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Was versteht man unter Normalkraft?

Rückseite

Die Normalkraft N wirkt parallel zur Trägerachse und bewirkt Zug- oder Druckspannungen im Querschnitt; positiv bei Zugbeanspruchung.

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Was versteht man unter Querkraft?

Rückseite

Die Querkraft Q wirkt senkrecht zur Trägerachse und verursacht Schubspannungen; positiv, wenn sie am linken Schnitt nach oben, am rechten nach unten zeigt.

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Was versteht man unter Biegemoment?

Rückseite

Das Biegemoment M bewirkt Biegespannungen durch Druck auf der einen, Zug auf der anderen Querschnittsseite; positiv bei Zug an der Unterseite (lachend).

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Welche Vorzeichenkonvention gilt für positive Schnittgrößen?

Rückseite

Nach DIN 1025: Positive Normalkraft wirkt auf beiden Schnittflächen von der Mitte weg; positives Biegemoment drückt die Fasern unten zusammen (lachend).

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Wie werden Schnittgrößen durch das Schnittprinzip bestimmt?

Rückseite

Der Körper wird gedanklich geschnitten, ein Teilsystem freigeschnitten und durch Gleichgewichtsbedingungen (Kraft- und Momentensumme = 0) die unbekannten Schnittgrößen berechnet.

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Was besagt das Gleichgewicht der Schnittgrößen an einer Stelle?

Rückseite

Die Schnittgrößen auf beiden Seiten einer Schnittstelle sind betragsmäßig gleich und richtungsmäßig entgegengesetzt – actio gleich reactio im Inneren.

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Wie hängen Querkraft und Biegemoment mathematisch zusammen?

Rückseite

Die Querkraft ist die erste Ableitung des Biegemoments nach der Trägerlänge: Q = dM/dx; das Biegemoment ist das Integral der Querkraft.

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Was zeigt ein Schnittgrößenverlauf (Q- und M-Linie)?

Rückseite

Ein Schnittgrößenverlauf stellt die Änderung von Querkraft und Biegemoment über die Trägerlänge grafisch dar und identifiziert kritische Stellen für die Bemessung.

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Wie wirkt sich eine Einzellast auf den Querkraftverlauf aus?

Rückseite

Eine senkrechte Einzellast erzeugt einen Sprung im Querkraftverlauf um die Größe der Last; das Biegemoment bleibt stetig, ändert aber seine Steigung.

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Wie wirkt sich eine Linienlast auf den Biegemomentverlauf aus?

Rückseite

Eine konstante Linienlast erzeugt einen parabolischen Biegemomentverlauf (zweitgradig) und einen linearen Querkraftverlauf (erstgradig).

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Was ist der Unterschied zwischen statisch bestimmten und unbestimmten Systemen bei Schnittgrößen?

Rückseite

Bei statisch bestimmten Systemen lassen sich Schnittgrößen allein aus Gleichgewichtsbedingungen bestimmen; bei unbestimmten Systemen sind zusätzlich Verträglichkeitsbedingungen nötig.

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Wie berechnet man das Biegemoment bei einer Kragarmbelastung?

Rückseite

Am festen Auflager eines Kragarms mit Einzellast F am freien Ende beträgt das maximale Biegemoment M = F × L; der Verlauf ist linear über die Länge.

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Was bedeutet ein Sprung im Querkraftverlauf?

Rückseite

Ein Sprung im Querkraftverlauf entspricht genau der Größe einer dort angreifenden äußeren Einzellast; zwischen Lasten ist der Verlauf konstant.

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