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Wirtschaftswissenschaften Produktion – Kapazitätsplanung

15 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio27.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Welche drei Planungsebenen der Kapazitätsplanung werden unterschieden?…

Karten

15 Karten
STANDARD

Welche drei Planungsebenen der Kapazitätsplanung werden unterschieden?

Rückseite

Strategisch (langfristig, Standort/Technologie), taktisch (mittelfristig, Schichten/Überstunden), operativ (kurzfristig, Maschinenbelegung/Sequenzierung).

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Was versteht man unter Designkapazität (Design Capacity)?

Rückseite

Theoretische Maximalauslastung unter Idealbedingungen ohne Stillstände, Qualitätsverluste oder Personalpausen – oberste theoretische Grenze.

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Wie unterscheidet sich effektive Kapazität von tatsächlicher Ausgabe?

Rückseite

Effektive Kapazität berücksichtigt planbare Verluste (Wartung, Rüsten); tatsächliche Ausgabe ist das real erzielte Ergebnis inkl. unplanbarer Störungen.

STANDARD

Nenne die drei grundlegenden Kapazitätsstrategien bei Nachfrageschwankungen.

Rückseite

Lead-Strategie (Kapazität vorbauen), Lag-Strategie (nachziehen), Match-Strategie (schrittweise anpassen).

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Was kennzeichnet die Lead-Kapazitätsstrategie?

Rückseite

Kapazitätsausbau vor Nachfragesteigerung – hohes Servicelevel, aber Risiko Überkapazitäten und Fixkostenbelastung bei ausbleibender Nachfrage.

STANDARD

Wann eignet sich die Lag-Strategie besonders gut?

Rückseite

Bei unsicherer Nachfrage, hohen Kapitalkosten für Kapazitätserweiterung und geringen Kundenstrafen bei Lieferverzug.

STANDARD

Was ist ein Flaschenhals (Bottleneck) in der Produktion?

Rückseite

Arbeitsplatz oder Ressource, deren Kapazität die gesamte Systemleistung limitiert – Engpass bestimmt den maximalen Durchsatz des Systems.

STANDARD

Wie identifiziert man den Flaschenhals mittels Kapazitätsprofil?

Rückseite

Vergleich der benötigten Kapazität pro Ressource mit verfügbarer Kapazität; die Ressource mit höchster relativer Auslastung (>= 100 %) ist Engpass.

STANDARD

Was besagt das Theory-of-Constraints-Prinzip zur Engpassoptimierung?

Rückseite

Systemdurchsatz lässt sich nur durch Erhöhung der Engpasskapazität steigern; Nicht-Engpässe sollten den Engpass nie warten lassen (Subordination).

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Wozu dient das Rough-Cut Capacity Planning (RCCP)?

Rückseite

Grobe Prüfung der Machbarkeit des Master Production Schedule (MPS) auf kritischen Ressourcen vor detaillierter Feinplanung.

STANDARD

Welche Datenbasis nutzt das Capacity Requirements Planning (CRP)?

Rückseite

Offene Aufträge, geplante Aufträge, Arbeitspläne mit Rüst-/Bearbeitungszeiten und Arbeitsplatzkalender – liefert detaillierte Lastprofile pro Arbeitsplatz.

STANDARD

Wie berechnet sich der Kapazitätsauslastungsgrad?

Rückseite

Tatsächliche Ausgabe geteilt durch effektive Kapazität (oder Designkapazität), multipliziert mit 100 – Kennzahl für Auslastungseffizienz.

STANDARD

Was versteht man unter Skaleneffekten (Economies of Scale) in der Kapazitätsplanung?

Rückseite

Sinkende Durchschnittskosten pro Einheit bei steigender Auslastung durch Fixkostenverteilung auf größere Mengengerüste.

STANDARD

Welche Rolle spielt die Lernkurve bei Kapazitätsentscheidungen?

Rückseite

Mit wachsender kumulierter Produktion sinken Stückzeiten vorhersehbar (z. B. 80 %-Lernrate) – beeinflusst Kapazitätsbedarf und Kostenvorhersagen.

STANDARD

Wie wirkt sich Sicherheitskapazität auf Lieferbereitschaft und Kosten aus?

Rückseite

Pufferkapazität erhöht Lieferzuverlässigkeit bei Nachfrageschwankungen, bindet aber Kapital und erhöht Fixkosten – Trade-off zwischen Servicegrad und Kosteneffizienz.

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