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Chemie Allgemeine Chemie – Chemische Kinetik

14 KartenNaturwissenschaftenatrio27.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Wie wird die Reaktionsgeschwindigkeit definiert? · Was charakterisiert eine …

Karten

14 Karten
STANDARD

Wie wird die Reaktionsgeschwindigkeit definiert?

Rückseite

Änderung der Stoffmengenkonzentration eines Reaktanten oder Produkts pro Zeitintervall, meist in mol·L⁻¹·s⁻¹ angegeben.

STANDARD

Was charakterisiert eine Reaktion nullter Ordnung?

Rückseite

Die Reaktionsgeschwindigkeit ist unabhängig von der Konzentration der Edukte; Konzentrationsabnahme verläuft linear mit der Zeit.

STANDARD

Wie lautet das Geschwindigkeitsgesetz für eine Reaktion erster Ordnung?

Rückseite

v = k · c(A); die Halbwertszeit ist konstant und unabhängig von der Startkonzentration.

STANDARD

Wodurch unterscheidet sich die Halbwertszeit zweiter Ordnung von erster Ordnung?

Rückseite

Bei zweiter Ordnung hängt die Halbwertszeit von der Startkonzentration ab: t½ = 1/(k·c₀).

STANDARD

Was beschreibt die Arrhenius-Gleichung k = A·exp(-Ea/RT)?

Rückseite

Temperaturabhängigkeit der Reaktionskonstanten: k steigt exponentiell mit Temperatur, A ist der Vorexponentialfaktor, Ea die Aktivierungsenergie.

STANDARD

Was versteht man unter Aktivierungsenergie Ea?

Rückseite

Minimale Energie, die reagierende Teilchen bei Stoß besitzen müssen, damit eine Reaktion stattfinden kann.

STANDARD

Was besagt die Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel (RGT-Regel)?

Rückseite

Bei vielen Reaktionen verdoppelt sich die Geschwindigkeit pro 10 K Temperaturerhöhung; Näherung aus Arrhenius-Gleichung.

STANDARD

Wie beeinflusst ein Katalysator die Reaktionskinetik?

Rückseite

Senkt die Aktivierungsenergie durch alternative Reaktionskoordinate, erhöht Geschwindigkeitskonstante, wird nicht verbraucht, verschiebt nicht das Gleichgewicht.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen homogener und heterogener Katalyse?

Rückseite

Homogen: Katalysator und Edukte in gleicher Phase (z. B. Enzyme in Lösung); heterogen: verschiedene Phasen (z. B. fester Katalysator, gasförmige Edukte).

STANDARD

Unterscheide Reaktionsmolekularität und Reaktionsordnung.

Rückseite

Molekularität: Teilchenzahl einer Elementarreaktion (theoretisch, ganzzahlig); Ordnung: Experimentell bestimmte Exponenten im Geschwindigkeitsgesetz (kann gebrochen sein).

STANDARD

Was ist eine Elementarreaktion im Gegensatz zur Gesamtgleichung?

Rückseite

Einzelner Reaktionsschritt auf molekularer Ebene; Summe aller Elementarschritte ergibt die stöchiometrische Gesamtgleichung.

STANDARD

Wann wird die Steady-State-Näherung angewendet?

Rückseite

Bei Reaktionsmechanismen mit kurzlebigen Intermediaten: deren Konzentrationsänderung wird als null angenähert (dc/dt ≈ 0).

STANDARD

Wie lautet die Michaelis-Menten-Gleichung für Enzymkinetik?

Rückseite

v = vmax · [S] / (KM + [S]); vmax = maximale Geschwindigkeit, KM = Michaelis-Konstante (Substratkonzentration bei halber vmax).

STANDARD

Welche Bedingungen müssen laut KollisionsTheorie für einen wirksamen Stoß erfüllt sein?

Rückseite

Ausreichende Energie (≥ Ea) und korrekte räumliche Orientierung der kollidierenden Teilchen beim Zusammenstoß.

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