Künste Design – Grafikdesign Praxis
Karteikarten zum Thema „Künste & Design“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist ein Gestaltungsraster und wozu dient es? · Wie viele Spalten hat ein kla…
Karten
14 KartenWas ist ein Gestaltungsraster und wozu dient es?
Rückseite
Ein Gestaltungsraster ist ein unsichtbares Liniennetz zur strukturierten Anordnung von Textelementen und Bildern. Es schafft visuelle Ordnung, Konsistenz und proportionale Harmonie im Layout.
Wie viele Spalten hat ein klassisches 12er-Raster und warum ist es flexibel?
Rückseite
Ein 12er-Raster hat zwölf gleichbreite Spalten. Durch Teiler (2, 3, 4, 6) ermöglicht es vielfältige Spaltenkombinationen wie 3+9, 4+8 oder 6+6 für unterschiedliche Layouts.
Was versteht man unter visueller Hierarchie im Layout?
Rückseite
Visuelle Hierarchie ordnet Gestaltungselemente nach Wichtigkeit: Überschriften größer/fetter als Fließtext, Kontraste durch Farbe/Gewicht lenken den Blick gezielt vom Primären zum Sekundären.
Was ist der Unterschied zwischen Serifen- und serifenlosen Schriften?
Rückseite
Serifenschriften haben kleine Striche (Serifen) an Buchstabenenden, serifenlose nicht. Serifen verbessern die Lesbarkeit im langen Fließtext (Print), serifenlose wirken moderner und sind auf Bildschirmen oft klarer.
Welche Maßeinheit nutzt man für responsive Web-Typografie?
Rückseite
Relative Einheiten wie rem (Root em) oder em skalieren mit der Basisschriftgröße des Browsers. Pixel (px) sind starr und verhindern barrierefreies Zoomen durch Nutzer.
Was bedeutet Kerning in der Typografie?
Rückseite
Kerning ist der manuelle Abstandsausgleich zwischen zwei einzelnen Buchstabenpaaren (z. B. A und V), um optisch gleichmäßigen Weißraum zu erzeugen. Nicht zu verwechseln mit Tracking (gesamter Wortabstand).
Was ist der Unterschied zwischen RGB und CMYK Farbmodus?
Rückseite
RGB (Rot, Grün, Blau) ist additiv für Bildschirme (Licht), CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key/Schwarz) subtraktiv für Druck (Farbe). RGB hat größeren Farbraum, CMYK simuliert Druckfarben.
Welchen Farbmodus muss man für professionelle Druckdaten wählen?
Rückseite
CMYK. Alle Bilder und Farbwerte müssen im CMYK-Modus vorliegen, da Druckmaschinen mit diesen vier Prozessfarben arbeiten. RGB-Daten führen zu Farbabweichungen im Druck.
Was versteht man unter Beschnittzugabe (Bleed) bei Druckdaten?
Rückseite
Beschnittzugabe ist der über das Endformat hinausreichende Bildbereich (meist 3 mm), der beim Schneiden abgeschnitten wird. Verhindert weiße Blitzer an Rändern durch Schneidetoleranzen.
Was ist ein Key Visual im Corporate Design?
Rückseite
Ein Key Visual ist das zentrale, wiedererkennbare Bildmotiv einer Marke oder Kampagne. Es transportiert die Markenbotschaft visuell und wirkt über alle Medien hinweg identitätsstiftend.
Was ist der Unterschied zwischen Vektorgrafik und Pixelgrafik?
Rückseite
Vektorgrafiken bestehen aus mathematischen Kurven (skalierbar ohne Qualitätsverlust), Pixelgrafiken aus fixen Bildpunkten (Rasterung bei Vergrößerung). Logos immer als Vektor (SVG, AI, EPS) anlegen.
Welche Auflösung (dpi) benötigen Druckbilder mindestens?
Rückseite
300 dpi (dots per inch) bei Originalgröße für qualitativ hochwertigen Offsetdruck. Für Großformatdruck (Plakate) reichen oft 150 dpi bei Betrachtungsabstand. Webbilder: 72 dpi.
Was regelt ein Corporate Design Manual (Styleguide)?
Rückseite
Ein Corporate Design Manual definiert verbindliche Regeln für Logo-Verwendung, Farbwerte (Pantone, CMYK, RGB, HEX), Hausschriften, Bildsprache, Icons und Anwendungsbeispiele – für konsistente Markenauftritte.
Wie prüfst du, ob ein Logo auch in Kleinformat lesbar bleibt?
Rückseite
Skaliere das Logo auf 15–20 mm Breite (Visitenkartengröße) und prüfe Erkennbarkeit. Reduziere Details, teste einfarbig (schwarz/weiß) und auf verschiedenen Hintergründen. Feinheiten fallen sonst weg.