Künste Design – Harmonik und Akkorde
Karteikarten zum Thema „Künste & Design“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Harmonik in der Musiktheorie? · Wie ist ein Dur-Dreiklang…
Karten
15 KartenWas versteht man unter Harmonik in der Musiktheorie?
Rückseite
Die Lehre vom gleichzeitigen Erklingen von Tönen zu Akkorden und deren logischer Verknüpfung in Tonalität und Funktionszusammenhang.
Wie ist ein Dur-Dreiklang intervallisch aufgebaut?
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Große Terz (4 Halbtöne) plus kleine Terz (3 Halbtöne) über dem Grundton – also Grundton, große Terz, reine Quinte.
Wie unterscheidet sich der Moll-Dreiklang vom Dur-Dreiklang?
Rückseite
Kleine Terz (3 Halbtöne) plus große Terz (4 Halbtöne) über dem Grundton – Grundton, kleine Terz, reine Quinte.
Welche Intervalle bilden den verminderten Dreiklang?
Rückseite
Zwei kleine Terzen (je 3 Halbtöne) – Grundton, kleine Terz, verminderte Quinte (Tritonus).
Was kennzeichnet den Dominantseptakkord (V7)?
Rückseite
Dur-Dreiklang auf der 5. Stufe mit zusätzlicher kleiner Septime – starke Leittonspannung zur Tonika.
Nenne die drei Hauptfunktionen der Funktionsharmonik nach Riemann.
Rückseite
Tonika (T) – Ruhepol, Subdominante (S) – Spannung, Dominante (D) – maximale Spannung mit Auflösungszwang.
Was zeigt der Quintenzirkel an?
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Tonarten in Quintabfolge: im Uhrzeigersinn +1 Vorzeichen (Kreuz), gegen den Uhrzeigersinn +1 Vorzeichen (b).
Welche Grundregel gilt für die Stimmführung bei Quint-/Quartschritten?
Rückseite
Gemeinsame Töne werden gehalten, die übrigen Stimmen bewegen sich in entgegengesetzter Bewegung zum Bass in nächstgelegene Akkordtöne.
Was ist der Unterschied zwischen authentischer und plagaler Kadenz?
Rückseite
Authentisch: D–T (V–I); Plagal: S–T (IV–I) – letztere wirkt weicher, ‚Amen-Kadenz‘.
Was bedeutet die Zahl 6 in der Generalbass-Bezeichnung (z. B. 6/3)?
Rückseite
Intervall einer Sexte über dem Bass – Kennzeichen der 1. Umkehrung (Terz im Bass).
Wie löst sich ein Vorhalt korrekt auf?
Rückseite
Vorbereitung (Konsonanz) – Vorhalt (Dissonanz auf starker Zeit) – Auflösung (Schrittweise abwärts in Konsonanz).
Was versteht man unter Modulation?
Rückseite
Wechsel der Tonart innerhalb eines Stücks, meist durch Einführen neuer Vorzeichen und Kadenz in der Zieltönart.
Welche Kirchentonart entspricht dem natürlichen Moll?
Rückseite
Äolisch (A–A) – reines Moll ohne erhöhten Leitton, unterscheidet sich von harmonischem/mollem Moll.
Wie wird ein Septnonakkord (V9) in der Stimmführung behandelt?
Rückseite
Die None löst sich schrittweise abwärts in die Oktave der Tonika auf; Quinte entfällt oft zugunsten der None.
Was gibt die Stufentheorie (I–VII) gegenüber der Funktionstheorie an?
Rückseite
Absolute Stufenbezogenheit zur Tonika (z. B. III. Stufe), ohne funktionale Zuordnung als T/S/D.