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Ingenieurwissenschaften Nachrichtentechnik – Codierung und Übertragung

15 KartenIngenieurwissenschaftenatrio28.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Ingenieurwissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was besagt der Shannon-Hartley-Satz zur Kanalkapazität? · Wie wird die E…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was besagt der Shannon-Hartley-Satz zur Kanalkapazität?

Rückseite

Die maximale fehlerfreie Datenrate C = B · log₂(1 + S/N) Bit/s, wobei B die Bandbreite und S/N das Signal-Rausch-Verhältnis ist.

STANDARD

Wie wird die Entropie einer diskreten Quelle definiert?

Rückseite

H(X) = -Σ p(xᵢ) log₂ p(xᵢ) in Bit/Symbol – Maß für mittlere Informationsmenge und untere Schranke für verlustfreie Kompression.

STANDARD

Welches Prinzip nutzt die Huffman-Codierung zur Quellcodierung?

Rückseite

Häufige Symbole erhalten kurze Codewörter, seltene lange – erzeugt optimalen Präfixcode mit minimaler mittlerer Codewortlänge nahe der Entropie.

STANDARD

Was versteht man unter Hamming-Distanz zweier Codewörter?

Rückseite

Anzahl der Positionen, in denen sich zwei binäre Codewörter unterscheiden – bestimmt Fehlererkennungs- und Korrekturfähigkeit eines Blockcodes.

STANDARD

Welche Fehlerkorrekturfähigkeit hat ein Blockcode mit minimaler Hamming-Distanz d_min?

Rückseite

Er erkennt bis zu d_min-1 Fehler und korrigiert bis zu ⌊(d_min-1)/2⌋ Fehler pro Codewort bei Maximum-Likelihood-Decodierung.

STANDARD

Wie funktioniert ein zyklischer Code wie CRC mathematisch?

Rückseite

Codewörter sind Vielfache eines Erzeugerpolynoms g(x) – Division durch g(x) liefert Rest null; Fehler erzeugen nicht-null Syndrome.

STANDARD

Was unterscheidet Faltungscodes von Blockcodes strukturell?

Rückseite

Faltungscodes haben Speicher: Ausgabe hängt von aktuellen und vergangenen Eingabebits ab – Zustand wird durch Schieberegister realisiert.

STANDARD

Welches Decodierverfahren ist optimal für Faltungscodes?

Rückseite

Der Viterbi-Algorithmus findet den Pfad mit minimaler Hamming-Distanz im Trellis-Diagramm – Maximum-Likelihood-Sequenzschätzung mit linearer Komplexität.

STANDARD

Wie moduliert QPSK im Vergleich zu BPSK die Information?

Rückseite

QPSK überträgt 2 Bit pro Symbol durch vier Phasenwerte (π/4, 3π/4, 5π/4, 7π/4) – doppelte spektrale Effizienz bei gleicher Bandbreite.

STANDARD

Was besagt das Nyquist-Kriterium für intersymbolinterferenzfreie Übertragung?

Rückseite

Impulsform muss an den Abtastzeitpunkten kT (k≠0) Nullstellen haben – z. B. Cosinus-Rolloff-Filter mit Überrollfaktor α.

STANDARD

Welchen Vorteil bietet OFDM bei frequenzselektiven Kanälen?

Rückseite

Aufteilung in viele schmale orthogonalen Unterträger – jeder erlebt flaches Fading; Cyclic Prefix eliminiert Inter-Symbol-Interferenz vollständig.

STANDARD

Wie verbessert MIMO die Übertragungskapazität ohne zusätzliche Bandbreite?

Rückseite

Räumliches Multiplexing nutzt unabhängige Ausbreitungspfade zwischen mehreren Sende- und Empfangsantennen – Kapazität wächst linear mit min(N_Tx, N_Rx).

STANDARD

Was beschreibt die Bitfehlerrate (BER) in Abhängigkeit von E_b/N_0?

Rückseite

Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Bits nach Demodulation/Decodierung – bei BPSK im AWGN: BER = ½ erfc(√(E_b/N_0)).

STANDARD

Welche Information liefert ein Augenmuster im Oszilloskop?

Rückseite

Überlagerung vieler Symbolperioden – Öffnung zeigt ISI, Rauschen, Timing-Jitter und optimale Abtastzeit; geschlossenes Auge bedeutet hohe BER.

STANDARD

Warum werden Leitungscodes wie Manchester-Codierung eingesetzt?

Rückseite

Sichern Gleichanteilsfreiheit und Taktgewinnung durch garantierten Pegelwechsel pro Bitintervall – essenziell für Basisband-Übertragung ohne Träger.

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