Geisteswissenschaften Kommunikation – Konfliktlösung
Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert einen Konflikt in der Kommunikationswissenschaft? · Welche d…
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14 KartenWas definiert einen Konflikt in der Kommunikationswissenschaft?
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Ein Konflikt ist das Aufeinandertreffen unverträglicher Handlungsabsichten, bei dem mindestens eine Partei Behinderung durch die andere wahrnimmt.
Welche drei Konfliktarten unterscheidet man nach Inhaltsdimension?
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Sachkonflikte betreffen Inhalte, Beziehungskonflikte die soziale Ebene, Wertkonflikte grundlegende Normen und Überzeugungen der Beteiligten.
Wie viele Eskalationsstufen umfasst das Glasl-Modell?
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Neun Stufen in drei Phasen: Win-Win (1–3), Win-Lose (4–6) und Lose-Lose (7–9) mit zunehmender Destruktivität.
Was kennzeichnet Stufe 3 im Glasl-Modell (Handlungen statt Worte)?
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Die Kommunikation bricht ab, Parteien handeln einseitig, schaffen Fakten und zwingen den anderen zur Reaktion ohne verbale Klärung.
Nenne die vier Prinzipien des Harvard-Konzepts.
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Menschen und Problem trennen, Interessen statt Positionen fokussieren, Optionen zum beiderseitigen Gewinn entwickeln, objektive Kriterien als Maßstab nutzen.
Was unterscheidet Interessen von Positionen in Verhandlungen?
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Positionen sind festgelegte Forderungen, Interessen die darunterliegenden Bedürfnisse, Motive und Werte, die oft kompatibler sind als die Positionen.
Welche vier Schritte umfasst die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg?
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Beobachtung ohne Bewertung, Gefühl benennen, Bedürfnis identifizieren, konkrete Bitte formulieren – jeweils in Ich-Form und wertfrei.
Was ist der Unterschied zwischen Mediation und Schlichtung?
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Mediation ist ein freiwilliges, partei-eigenverantwortliches Verfahren mit allparteilichem Mediator; Schlichtung endet mit einem Votum des Schlichters.
Welche vier Seiten hat eine Nachricht nach Schulz von Thun?
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Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehungshinweis, Appell – jede Äußerung transportiert simultan diese vier Kommunikationsaspekte.
Was charakterisiert aktives Zuhören in Konfliktsituationen?
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Paraphrasieren des Gehörten, Spiegeln von Gefühlen, offene Fragen stellen und Zusammenfassen, um Verständnis zu signalisieren und Missverständnisse zu klären.
Wie gelingt eine gelingende Ich-Botschaft im Konflikt?
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Konkrete Situation beschreiben, eigene Wirkung schildern, Gefühl benennen, Wunsch äußern – ohne Vorwurf, Verallgemeinerung oder Schuldzuweisung.
Was unterscheidet eine Win-Win-Lösung von einem Kompromiss?
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Win-Win erfüllt Kerninteressen beider Seiten durch kreative Optionen; Kompromiss bedeutet gegenseitiges Nachgeben und teilweisen Interessenverzicht.
Welche Machtquellen nach French und Raven wirken in Konflikten?
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Legitime, sanktionierende, belohnende, Experten-, Referenz- und Informationsmacht – je nach Basis unterschiedlich legitimierbar und stabil.
Wie beeinflussen kulturelle Dimensionen Konfliktverhalten?
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Kulturen mit hoher Machtdistanz vermeiden offene Konfrontation, individualistische Kulturen bevorzugen direkte Klärung, kollektivistische wahren Gesicht und Harmonie.