Künste Design – Digitale Kunst
Karteikarten zum Thema „Künste & Design“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was unterscheidet Vektorgrafik von Rastergrafik? · Welche Farbräume nutzt man fü…
Karten
15 KartenWas unterscheidet Vektorgrafik von Rastergrafik?
Rückseite
Vektorgrafiken basieren auf mathematischen Kurven und sind auflösungsunabhängig skalierbar, Rastergrafiken bestehen aus fixen Pixeln und verlieren bei Vergrößerung an Schärfe.
Welche Farbräume nutzt man für Druck und Web?
Rückseite
Für Druck verwendet man CMYK (subtraktive Farbmischung), für Web und Bildschirm RGB (additive Farbmischung) – ein Farbraumwechsel verändert die Farbwirkung deutlich.
Was bedeuten DPI und PPI in der digitalen Bildbearbeitung?
Rückseite
DPI (Dots per Inch) beschreibt Druckerauflösung, PPI (Pixels per Inch) die Pixeldichte eines digitalen Bildes – für Druck sind 300 PPI Standard, für Web 72 PPI.
Welche Funktion hat ein Alphakanal in Bilddateien?
Rückseite
Der Alphakanal speichert Transparenzinformationen pro Pixel (0 = transparent, 255 = deckend) und ermöglicht Freisteller, weiche Kanten und Compositing ohne Hintergrund.
Was versteht man unter Compositing in der digitalen Kunst?
Rückseite
Compositing verbindet mehrere Bildebenen oder Aufnahmen zu einem finalen Bild – mittels Masken, Modi, Farbkorrektur und Tiefeninformationen für realistische Integration.
Warum arbeitet man in Photoshop nicht-destruktiv?
Rückseite
Nicht-destruktives Arbeiten (Einstellungsebenen, Smart Objects, Masken) bewahrt Originaldaten, ermöglicht spätere Änderungen und sichert Rückgängigmachbarkeit ohne Qualitätsverlust.
Was ist ein Smart Object und welchen Vorteil bietet es?
Rückseite
Ein Smart Object bettet Raster- oder Vektordaten als Container ein – Transformationen und Filter bleiben bearbeitbar, das Original bleibt unverändert und qualitätsunabhängig skalierbar.
Welche gängigen Dateiformate unterstützen Transparenz?
Rückseite
PNG, TIFF, PSD, WebP, EXR und SVG unterstützen Alphakanäle; JPEG nicht – für Web-Transparenz ist PNG oder WebP Standard, für Druck TIFF oder PSD.
Was unterscheidet 8-bit, 16-bit und 32-bit Farbtiefe?
Rückseite
8-bit bietet 256 Werte pro Kanal (16,7 Mio. Farben), 16-bit 65.536 Werte (für Farbverläufe ohne Banding), 32-bit (Float) für HDR und beliebiges Color Grading.
Was bedeutet Rendering im Kontext von 3D-Grafik?
Rückseite
Rendering berechnet aus 3D-Szenen (Geometrie, Materialien, Licht, Kamera) ein 2D-Bild – durch Raytracing oder Rasterisierung mit Global Illumination, Schatten und Reflexionen.
Wozu dient UV-Mapping bei 3D-Modellen?
Rückseite
UV-Mapping projiziert die 3D-Oberfläche auf eine 2D-Ebene (UV-Koordinaten), damit Texturen pixelgenau auf das Modell aufgelegt werden können ohne Verzerrung.
Was ist der Unterschied zwischen verlustbehafteter und verlustfreier Kompression?
Rückseite
Verlustfrei (PNG, TIFF, ZIP) bewahrt alle Bilddaten exakt, verlustbehaftet (JPEG, WebP lossy) entfernt wahrnehmbar unwichtige Daten für kleinere Dateien – Qualität sinkt bei jedem Speichern.
Welche Rolle spielt Color Management im professionellen Workflow?
Rückseite
Color Management (ICC-Profile, Kalibrierung, Softproofing) sichert farbverbindliche Darstellung über Geräte hinweg – Monitor, Drucker und Proof simulieren identische Farben nach Standard (z. B. ISO 12647).
Was versteht man unter Bitmapping und wann tritt es auf?
Rückseite
Bitmapping (Treppeneffekt) entsteht bei zu geringer Auflösung oder starker Vergrößerung von Rasterbildern – einzelne Pixel werden als Quadrate sichtbar, Kanten wirken gezackt statt glatt.
Wann nutzt man das Dateiformat OpenEXR (EXR)?
Rückseite
EXR ist ein HDR-Format (32-bit Float) mit Multichannel-Unterstützung (Beauty, Z-Depth, Normals, ObjectID) – Standard in VFX/Compositing für maximale Farb- und Belichtungskontrolle.