Chemie Allgemeine Chemie – Metallbindung
Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Metallbindung? · Wie nennt man das Bindungsmodell?
Karten
14 KartenWas versteht man unter Metallbindung?
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Die Metallbindung ist die Bindung durch delokalisierte Valenzelektronen in einem Gitter aus positiv geladenen Metallkernen, beschrieben als Elektronengas-Modell.
Wie nennt man das Bindungsmodell?
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Elektronengas-Modell oder Elektronensee-Modell: positiv geladene Metallkerne in einem „Meer“ frei beweglicher Valenzelektronen.
Welche Teilchen bilden das Metallgitter?
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Metallatome geben Valenzelektronen ab und bilden positiv geladene Metallkerne im Gitter, während die Valenzelektronen delokalisiert frei beweglich sind.
Warum leiten Metalle elektrischen Strom?
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Delokalisierte Elektronen sind frei beweglich und transportieren elektrische Ladung durch das Gitter, sobald eine Spannung angelegt wird.
Warum leiten Metalle Wärme gut?
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Frei bewegliche Elektronen transportieren kinetische Energie als Wärme schnell durch das gesamte Metallgitter.
Warum sind Metalle verformbar und duktil?
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Bei Verformung gleiten Gitterebenen aneinander vorbei; das Elektronengas wirkt als klebendes Medium, das die metallische Bindung aufrechterhält.
Warum haben Metalle metallischen Glanz?
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Delokalisierte Elektronen reflektieren einfallendes Licht über einen breiten Wellenlängenbereich, was den charakteristischen metallischen Glanz erzeugt.
Wie unterscheiden sich Metallbindung und ionische Bindung?
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Ionische Bindung besitzt lokalisierte Elektronen, starres Gitter und ist spröde; Metallbindung hat delokalisierte Elektronen, ist verformbar und leitfähig.
Wie unterscheiden sich Metallbindung und kovalente Bindung?
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Kovalente Bindung nutzt lokalisierte Elektronenpaare mit gerichteten Bindungen; Metallbindung ist nicht gerichtet und delokalisiert über das gesamte Gitter.
Was bedeutet Delokalisierung bei der Metallbindung?
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Valenzelektronen gehören nicht einzelnen Atomen, sondern bewegen sich frei im gesamten Kristallgitter – sie sind delokalisiert.
Welche Rolle spielt die Valenzelektronenzahl?
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Mehr Valenzelektronen erhöhen die Elektronendichte im Elektronengas, was meist höhere Schmelztemperatur, Härte und Leitfähigkeit bewirkt.
Warum haben Quecksilber und Alkalimetalle niedrige Schmelzpunkte?
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Geringe Valenzelektronenzahl (ein Elektron) und große Atomradien erzeugen schwaches Elektronengas und niedrige Gitterenergie → niedrige Schmelzpunkte.
Was sind Legierungen im Bindungsbild der Metallbindung?
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Legierungen sind Mischkristalle mit Fremdatomen im Metallgitter; diese stören die Gitterregelmäßigkeit und erhöhen Härte bei veränderter Leitfähigkeit.
Wie erklärt das Modell die thermische Ausdehnung?
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Erhitzen verstärkt die Schwingung der Metallkerne, vergrößert deren mittleren Abstand und führt zur Volumenzunahme; das Elektronengas puffert die Abstoßung.