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Chemie Allgemeine Chemie – Metallbindung

14 KartenNaturwissenschaftenatrio11.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Metallbindung? · Wie nennt man das Bindungsmodell?

Karten

14 Karten
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Was versteht man unter Metallbindung?

Rückseite

Die Metallbindung ist die Bindung durch delokalisierte Valenzelektronen in einem Gitter aus positiv geladenen Metallkernen, beschrieben als Elektronengas-Modell.

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Wie nennt man das Bindungsmodell?

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Elektronengas-Modell oder Elektronensee-Modell: positiv geladene Metallkerne in einem „Meer“ frei beweglicher Valenzelektronen.

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Welche Teilchen bilden das Metallgitter?

Rückseite

Metallatome geben Valenzelektronen ab und bilden positiv geladene Metallkerne im Gitter, während die Valenzelektronen delokalisiert frei beweglich sind.

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Warum leiten Metalle elektrischen Strom?

Rückseite

Delokalisierte Elektronen sind frei beweglich und transportieren elektrische Ladung durch das Gitter, sobald eine Spannung angelegt wird.

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Warum leiten Metalle Wärme gut?

Rückseite

Frei bewegliche Elektronen transportieren kinetische Energie als Wärme schnell durch das gesamte Metallgitter.

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Warum sind Metalle verformbar und duktil?

Rückseite

Bei Verformung gleiten Gitterebenen aneinander vorbei; das Elektronengas wirkt als klebendes Medium, das die metallische Bindung aufrechterhält.

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Warum haben Metalle metallischen Glanz?

Rückseite

Delokalisierte Elektronen reflektieren einfallendes Licht über einen breiten Wellenlängenbereich, was den charakteristischen metallischen Glanz erzeugt.

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Wie unterscheiden sich Metallbindung und ionische Bindung?

Rückseite

Ionische Bindung besitzt lokalisierte Elektronen, starres Gitter und ist spröde; Metallbindung hat delokalisierte Elektronen, ist verformbar und leitfähig.

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Wie unterscheiden sich Metallbindung und kovalente Bindung?

Rückseite

Kovalente Bindung nutzt lokalisierte Elektronenpaare mit gerichteten Bindungen; Metallbindung ist nicht gerichtet und delokalisiert über das gesamte Gitter.

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Was bedeutet Delokalisierung bei der Metallbindung?

Rückseite

Valenzelektronen gehören nicht einzelnen Atomen, sondern bewegen sich frei im gesamten Kristallgitter – sie sind delokalisiert.

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Welche Rolle spielt die Valenzelektronenzahl?

Rückseite

Mehr Valenzelektronen erhöhen die Elektronendichte im Elektronengas, was meist höhere Schmelztemperatur, Härte und Leitfähigkeit bewirkt.

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Warum haben Quecksilber und Alkalimetalle niedrige Schmelzpunkte?

Rückseite

Geringe Valenzelektronenzahl (ein Elektron) und große Atomradien erzeugen schwaches Elektronengas und niedrige Gitterenergie → niedrige Schmelzpunkte.

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Was sind Legierungen im Bindungsbild der Metallbindung?

Rückseite

Legierungen sind Mischkristalle mit Fremdatomen im Metallgitter; diese stören die Gitterregelmäßigkeit und erhöhen Härte bei veränderter Leitfähigkeit.

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Wie erklärt das Modell die thermische Ausdehnung?

Rückseite

Erhitzen verstärkt die Schwingung der Metallkerne, vergrößert deren mittleren Abstand und führt zur Volumenzunahme; das Elektronengas puffert die Abstoßung.

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