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Medizin Physiologie – Elektrokardiogramm Grundlagen

15 KartenMedizinatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Medizin“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was misst ein Elektrokardiogramm (EKG)? · Welche drei Standardableitungen bilden das Ein…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was misst ein Elektrokardiogramm (EKG)?

Rückseite

Das EKG misst die summierten elektrischen Potentialänderungen aller Herzmuskelzellen während der Depolarisation und Repolarisation über Körperoberflächen-Elektroden ab.

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Welche drei Standardableitungen bilden das Einthoven-Dreieck?

Rückseite

Die Standardableitungen I (rechtser Arm–linker Arm), II (rechtser Arm–linkes Bein) und III (linker Arm–linkes Bein) spannen das Einthoven-Dreieck auf.

STANDARD

Wie lauten die einpoligen Extremitätenableitungen nach Goldberger?

Rückseite

aVR (rechter Arm), aVL (linker Arm) und aVF (linkes Bein) sind verstärkte einpolige Ableitungen mit indifferenter Wilson-Elektrode als Nullpunkt.

STANDARD

Welche Brustwandableitungen nach Wilson existieren und wo werden sie platziert?

Rückseite

V1 bis V6: V1/V2 4. ICS rechts/links sternal, V4 5. ICS mittellklavikulär, V3 zwischen V2/V4, V5/V6 horizontal auf V4-Niveau anterior-/mittellaxär.

STANDARD

Was stellt die P-Welle im EKG dar?

Rückseite

Die P-Welle entspricht der Depolarisation beider Vorhöfe, dauert maximal 110 ms und ist in Ableitung II positiv, in aVR negativ.

STANDARD

Welche physiologische Dauer hat das PR-Intervall?

Rückseite

Das PR-Intervall (Beginn P-Welle bis Beginn QRS-Komplex) dauert 120–200 ms und spiegelt die AV-Knoten-Leitzeit wider.

STANDARD

Was kennzeichnet den physiologischen QRS-Komplex?

Rückseite

Der QRS-Komplex (Ventrikeldepolarisation) ist schmal (< 120 ms), in I und V6 positiv, in aVR negativ und zeigt physiologisch qR- oder Rs-Muster.

STANDARD

Was repräsentiert die T-Welle und wie ist ihre Polartität?

Rückseite

Die T-Welle zeigt die Ventrikelrepolarisation, ist in I, II, V3–V6 positiv, in aVR negativ und kongruent zum QRS-Hauptspitz.

STANDARD

Wie wird die Herzfrequenz im Sinusrhythmus aus dem EKG berechnet?

Rückseite

HF = 300 / Anzahl großer Kästchen zwischen zwei R-Spitzen (bei 50 mm/s Papiergeschwindigkeit) oder 60 / RR-Intervall in Sekunden.

STANDARD

Welche Kriterien definieren einen Sinusrhythmus?

Rückseite

Regelmäßige P-Wellen vor jedem QRS, P in II positiv, PR 120–200 ms konstant, Frequenz 60–100/min, PQRS-T kongruent.

STANDARD

Was versteht man unter dem QT-Intervall und wie wird es korrigiert?

Rückseite

QT-Intervall: Beginn QRS bis Ende T-Welle. Korrigiert nach Bazett: QTc = QT / √RR (in Sekunden); normal < 440 ms (Männer), < 460 ms (Frauen).

STANDARD

Wann liegt ein ST-Hebungsinfarkt (STEMI) vor?

Rückseite

ST-Hebung ≥ 1 mm in zwei kontiguen Extremitätenableitungen oder ≥ 2 mm in zwei kontiguen Brustwandableitungen (V2–V3 bei Männern ≥ 2,5 mm).

STANDARD

Wie erkennt man einen Rechtschenkelblock im EKG?

Rückseite

QRS ≥ 120 ms, rsR'-Muster in V1/V2 (M-förmig), breite S-Welle in I/V6, sekundäre ST-T-Änderungen diskordant zum QRS-Hauptspitz.

STANDARD

Welche Achstypen unterscheidet man im hexaxialen Referenzsystem?

Rückseite

Normalachse –30° bis +90°, Linkstyp –30° bis –90°, Rechtstyp +90° bis +180°, Extremrechtstyp +180° bis –90° (nach Einthoven/Goldberger).

STANDARD

Was zeigt ein Linkslagemuster (S1Q3T3) im EKG an?

Rückseite

S-Welle in I, Q-Welle und T-Negativierung in III – unspezifisches Zeichen für Rechtsherzbelastung, z. B. bei Lungenembolie oder COPD.

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