Wirtschaftswissenschaften Finanzierung – Eigen- und Fremdkapital
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist Eigenkapital bilanzrechtlich definiert? · Was zählt zum Fremdk…
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15 KartenWas ist Eigenkapital bilanzrechtlich definiert?
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Eigenkapital ist der residuale Anspruch der Eigentümer am Vermögen nach Abzug aller Schulden (Aktiva minus Passiva).
Was zählt zum Fremdkapital eines Unternehmens?
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Fremdkapital umfasst alle Verbindlichkeiten gegenüber Dritten: Bankkredite, Lieferantenverbindlichkeiten, Anleihen, Rückstellungen.
Wie wird die Eigenkapitalquote berechnet?
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Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital × 100 %. Sie misst den Anteil selbstfinanzierter Vermögenswerte.
Was besagt der Leverage-Effekt bei Fremdkapital?
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Liegt die Gesamtkapitalrendite über dem Fremdkapitalzins, steigt die Eigenkapitalrendite durch Fremdkapitalhebel überproportional an.
Wann wirkt der Leverage-Effekt negativ?
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Wenn die Gesamtkapitalrendite unter dem Fremdkapitalzins liegt, sinkt die Eigenkapitalrendite durch Fremdkapital überproportional.
Was versteht man unter Verschuldungsgrad?
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Verschuldungsgrad = Fremdkapital / Eigenkapital. Er zeigt das Verhältnis externer zu interner Finanzierung.
Welche steuerliche Wirkung hat Fremdkapital (Steuerschild)?
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Zinsen auf Fremdkapital sind als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar und senken die effektive Steuerlast (Tax Shield).
Warum ist Eigenkapital teurer als Fremdkapital (Gelegenheitkosten)?
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Eigenkapitalgeber fordern höhere Rendite wegen höherem Risiko (nachrangig im Insolvenzfall) und fehlendem Steuervorteil.
Was bedeutet Golden Rule der Bilanzierung für die Finanzierung?
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Langfristiges Vermögen (Anlagevermögen) soll durch langfristiges Kapital (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) finanziert werden.
Was ist der Unterschied zwischen Innen- und Außenfinanzierung?
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Innenfinanzierung: Mittel aus dem Unternehmen (Gewinnthesaurierung, Abschreibungen). Außenfinanzierung: Mittel von außen (EK-Einlagen, FK-Aufnahme).
Was sind stille Reserven und wo tauchen sie auf?
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Stille Reserven entstehen durch Unterbewertung von Aktiva oder Überbewertung von Passiva; sie erhöhen das tatsächliche, aber nicht das ausgewiesene Eigenkapital.
Wie wirkt sich eine Kapitalerhöhung auf die Eigenkapitalquote aus?
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Eine Bareinlage erhöht Eigenkapital und Bilanzsumme; die EK-Quote steigt, sofern Mittel nicht sofort in Fremdkapitalabbau fließen.
Was ist Mezzanine-Kapital?
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Hybridform zwischen Eigen- und Fremdkapital (z. B. Genussrechte, stille Beteiligungen) – nachrangig, oft gewinnabhängig verzinst.
Welche Kennzahl misst die Zinsbelastung im Verhältnis zum Betriebsergebnis?
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Zinsdeckungsgrad = EBIT / Zinsaufwand. Er zeigt, wie oft der Betrieb die Zinsen aus laufendem Geschäft decken kann.
Was ist der Modigliani-Miller-Satz (ohne Steuern)?
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Unter perfekten Märkten ist der Unternehmenswert unabhängig von der Kapitalstruktur; WACC bleibt konstant.