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Wirtschaftswissenschaften BWL Grundlagen – Unternehmensziele und Stakeholder

15 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio02.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Unternehmenszielen in der BWL? · Wie gliedert s…

Karten

15 Karten
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Was versteht man unter Unternehmenszielen in der BWL?

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Unternehmensziele sind angestrebte Zielzustände, die ein Unternehmen innerhalb eines Zeitraums erreichen will – sie geben Richtung vor und dienen der Steuerung und Kontrolle.

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Wie gliedert sich die Zielhierarchie klassischerweise?

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Hauptziele (langfristig, z. B. Gewinnmaximierung) → Teilziele (mittelfristig, z. B. Umsatzsteigerung) → Einzelziele (kurzfristig, operativ messbar).

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Nenne die vier klassischen ökonomischen Hauptziele eines Unternehmens.

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Gewinnmaximierung, Umsatzmaximierung, Rentabilitätsmaximierung und Liquiditätssicherung – oft als Magic Triangle mit Zielkonflikten dargestellt.

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Was unterscheidet monetäre von nicht-monetären Unternehmenszielen?

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Monetäre Ziele sind finanziell messbar (Gewinn, ROI), nicht-monetäre Ziele umfassen Image, Mitarbeiterzufriedenheit, Marktanteil oder ökologische Nachhaltigkeit.

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Was besagt der Shareholder-Value-Ansatz?

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Das oberste Unternehmensziel ist die Maximierung des Unternehmenswerts für die Eigentümer (Aktionäre) – alle Entscheidungen orientieren sich an der Kapitalverzinsung.

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Was versteht man unter dem Stakeholder-Value-Ansatz?

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Das Unternehmen muss die Interessen aller Anspruchsgruppen (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Gesellschaft) ausbalancieren, nicht nur die der Eigentümer.

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Definiere den Begriff Stakeholder im betriebswirtschaftlichen Kontext.

Rückseite

Stakeholder sind alle Personen oder Gruppen, die vom Handeln des Unternehmens betroffen sind oder es beeinflussen können – intern wie extern.

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Welche Gruppen zählen zu den internen Stakeholdern?

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Eigentümer/Gesellschafter, Führungskräfte, Mitarbeiter, Betriebsrat und Gewerkschaften – sie stehen in direktem Vertrags- oder Arbeitsverhältnis.

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Nenne typische externe Stakeholder eines Unternehmens.

Rückseite

Kunden, Lieferanten, Banken/Gläubiger, Staat/Behörden, Wettbewerber, Medien, NGOs und die lokale Bevölkerung im Standortumfeld.

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Was ist ein Zielkonflikt und wie entsteht er?

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Zielkonflikt liegt vor, wenn die Erreichung eines Ziels die Erreichung eines anderen behindert – z. B. Gewinnmaximierung vs. Umweltschutz oder Kurzfristprofit vs. Langfristinvestition.

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Was bedeutet Zielkomplementarität (Zielharmonie)?

Rückseite

Ziele unterstützen sich gegenseitig: Die Erreichung eines Ziels fördert ein anderes – Beispiel: Mitarbeiterzufriedenheit steigert Produktivität und damit Gewinn.

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Erkläre das Magic Triangle der Unternehmensführung.

Rückseite

Drei konkurrierende Hauptziele – Liquidität, Rentabilität, Sicherheit – stehen in Spannung; Optimierung eines verschlechtert oft die anderen beiden.

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Wie erweitert das Teufelsquadrat das Magic Triangle?

Rückseite

Ergänzt Wachstum als vierte Dimension: Liquidität, Rentabilität, Sicherheit und Wachstum lassen sich nicht gleichzeitig maximieren – Management muss priorisieren.

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Was versteht man unter Operationalisierung von Unternehmenszielen?

Rückseite

Abstrakte Ziele (z. B. 'Kundenzufriedenheit') werden in messbare Kennzahlen (NPS, Beschwerdequote, Wiederkaufrate) mit Zeitvorgabe überführt – SMART-Kriterien.

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Welche Rolle spielen Unternehmensziele in der Corporate Governance?

Rückseite

Sie bilden den Referenzrahmen für Kontrolle und Monitoring: Aufsichtsrat und Management richten Strategie, Risikomanagement und Vergütungssysteme an den Zielen aus.

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