Zur Community

Informatik KI – K-Means und Clustering

15 KartenInformatikatrio02.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist das Ziel von K-Means Clustering? · Wie funktioniert der K-Means-Algorithmus i…

Karten

15 Karten
STANDARD

Was ist das Ziel von K-Means Clustering?

Rückseite

Minimierung der Within-Cluster-Sum-of-Squares (WCSS): Datenpunkte sollen so nah wie möglich an ihrem Cluster-Zentroid liegen.

STANDARD

Wie funktioniert der K-Means-Algorithmus in der Iteration?

Rückseite

Zuweisungsschritt: Punkte dem nächsten Zentroid zuordnen. Aktualisierungsschritt: Zentroiden als Mittelwert aller zugewiesenen Punkte neu berechnen. Wiederholen bis Konvergenz.

STANDARD

Welches Konvergenzkriterium nutzt K-Means standardmäßig?

Rückseite

Algorithmus stoppt, wenn sich Zentroiden zwischen Iterationen nicht mehr ändern oder die maximale Iterationszahl erreicht ist.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen K-Means und K-Means++ Initialisierung?

Rückseite

K-Means++ wählt Startzentroiden mit Wahrscheinlichkeit proportional zum quadrierten Abstand zu bestehenden Zentroiden – reduziert Risiko schlechter lokaler Optima.

STANDARD

Wozu dient die Elbow-Methode bei K-Means?

Rückseite

Bestimmung der optimalen Clusteranzahl k: WCSS gegen k auftragen, Knick (Ellbogen) im Plot identifiziert sinnvolles k vor abnehmendem Grenznutzen.

STANDARD

Was misst der Silhouette-Score und welchen Wertebereich hat er?

Rückseite

Misst Trennschärfe der Cluster: Werte von -1 bis +1, Werte > 0,5 deuten auf gut getrennte Cluster hin, negative Werte auf Fehlzuordnungen.

STANDARD

Warum ist Feature Scaling vor K-Means essenziell?

Rückseite

K-Means nutzt euklidische Distanz – Features mit großem Wertebereich dominieren die Distanzberechnung und verzerren Clusterbildung.

STANDARD

Nenne drei Hauptnachteile von K-Means Clustering.

Rückseite

Annahme kugelförmiger Clusters, empfindlich gegenüber Ausreißern, erfordert vorherige Festlegung von k, findet nur lokale Optima.

STANDARD

Wie unterscheidet sich DBSCAN fundamental von K-Means?

Rückseite

DBSCAN ist dichtebasiert, benötigt kein k, findet beliebig geformte Cluster, erkennt Ausreißer als Rauschen, Parameter: epsilon und minPts.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen agglomerativem und divisivem hierarchischem Clustering?

Rückseite

Agglomerativ (bottom-up): Start mit Einzelpunkten, iterative Vereinigung. Divisiv (top-down): Start mit einem Cluster, rekursive Teilung.

STANDARD

Wann nutzt man K-Medoids (PAM) statt K-Means?

Rückseite

Bei kategorialen Daten oder Ausreißern: Medoids sind echte Datenpunkte, robuster gegen Outlier als arithmetische Mittelwerte (Zentroiden).

STANDARD

Was beschreibt die Within-Cluster-Sum-of-Squares (WCSS)?

Rückseite

Summe der quadrierten euklidischen Abstände aller Punkte zu ihrem Cluster-Zentroid – Maß für Kompaktheit der Cluster.

STANDARD

Wie wirkt sich die Wahl der Distanzmetrik auf K-Means aus?

Rückseite

Standard ist euklidische Distanz; Manhattan-Distanz bei hochdimensionalen spärlichen Daten, Kosinus-Distanz bei Text-Clustering (Richtung statt Betrag).

STANDARD

Nenne ein typisches Anwendungsbeispiel für K-Means in der Praxis.

Rückseite

Kundensegmentierung im Marketing: Kunden nach Kaufverhalten und Demografie clustern für gezielte Kampagnen – k entspricht Segmentanzahl.

STANDARD

Was bedeutet 'Inertia' in scikit-learns K-Means-Implementierung?

Rückseite

Inertia entspricht der WCSS – Summe quadrierter Distanzen der Samples zu ihrem nächsten Clusterzentrum. Niedrigere Inertia = kompaktere Cluster.

Lerne diese Karten mit Spaced Repetition

Kopiere das Deck kostenlos in deine Bibliothek und starte den Lernmodus mit dem FSRS-5 Algorithmus.