Wirtschaftswissenschaften Organisation – Prozessmanagement
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Prozessmanagement in der Organisation? · Welche…
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15 KartenWas versteht man unter Prozessmanagement in der Organisation?
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Prozessmanagement ist die ganzheitliche Planung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen entlang ihrer Lebenszyklusphasen zur Zielerreichung der Organisation.
Welche Phasen umfasst der BPM-Lebenszyklus nach gängiger Lehre?
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Der BPM-Lebenszyklus besteht aus Design, Modellierung, Ausführung, Überwachung und Optimierung – oft als kontinuierlicher Verbesserungszyklus dargestellt.
Unterscheide die drei Haupt-Prozessarten im Unternehmen.
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Managementprozesse steuern, Kernprozesse schaffen direkten Kundennutzen, Unterstützungsprozesse stellen Ressourcen bereit – alle drei sind für Wertschöpfung notwendig.
Was kennzeichnet einen Kernprozess im Gegensatz zu Unterstützungsprozessen?
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Kernprozesse erzeugen direkten Output für externe Kunden und tragen unmittelbar zur Wertschöpfung bei, Unterstützungsprozesse dienen nur internen Zwecken.
Nenne die zwei wichtigsten grafischen Notationen für Prozessmodellierung.
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EPK (Ereignisgesteuerte Prozessketten) und BPMN (Business Process Model and Notation) sind Standardnotation; BPMN ist internationaler, EPK in Deutschland verbreitet.
Welche Elemente gehören zu einer EPK mindestens dazu?
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Eine EPK enthält Ereignisse, Funktionen, logische Verknüpfungen (UND, ODER, XOR) sowie Organisationseinheiten, Informationsobjekte und Steuerungsflüsse.
Was unterscheidet BPMN-Gateways von EPK-Verknüpfungen?
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BPMN nutzt explizite Gateways (Parallel, Exklusiv, Inklusiv) für Aufspaltung und Synchronisation, EPK verwendet logische Operatoren direkt im Steuerungsfluss.
Nenne drei zentrale Prozesskennzahlen für Zeit, Kosten und Qualität.
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Durchlaufzeit (Time), Prozesskosten (Cost) und Fehlerquote oder First-Pass-Yield (Quality) bilden das klassische Kennzahlendreieck der Prozessmessung.
Was besagt das DMAIC-Modell im Six Sigma?
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DMAIC steht für Define, Measure, Analyze, Improve, Control – ein strukturierter 5-Schritte-Ansatz zur datenbasierten Prozessverbesserung und -stabilisierung.
Welche fünf Prinzipien prägen das Lean Management?
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Wert definieren, Wertstrom analysieren, Fluss erzeugen, Pull-Prinzip nutzen, Perfektion anstreben – Ziel ist Verschwendungsbeseitigung (Muda) im Prozess.
Was ist der Unterschied zwischen Prozessowner und Prozessmanager?
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Der Prozessowner trägt die inhaltliche Verantwortung und Entscheidungsbefugnis, der Prozessmanager übernimmt operative Steuerung, Überwachung und Dokumentation.
Wofür steht das Prozessreifegradmodell (z. B. CMMI)?
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Es bewertet Prozessfähigkeit in Stufen (Initial, Managed, Defined, Quantitatively Managed, Optimizing) und zeigt Entwicklungswege zur professionellen Prozessorganisation.
Warum ist Schnittstellenmanagement zwischen Prozessen kritisch?
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Prozessschnittstellen sind Hauptquellen für Informationsverluste, Wartezeiten und Qualitätsmängel – klare Verantwortlichkeiten und Datenstandards reduzieren Reibungsverluste.
Welche Elemente gehören in eine vollständige Prozessdokumentation?
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Prozessname, Ziel, Auslöser, Input/Output, Verantwortliche, Aktivitätenfolge, Entscheidungspunkte, Kennzahlen, Risiken, Schnittstellen und Freigabestatus.
Was muss beim Änderungsmanagement für Prozesse beachtet werden?
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Änderungen erfordern Impact-Analyse, Stakeholder-Beteiligung, Freigabeprozess, Kommunikation, Schulung und Versionierung – sonst entstehen inkonsistente Prozesslandschaften.