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Medizin Innere Medizin – Diabetes mellitus und Folgeerkrankungen

15 KartenMedizinatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Medizin“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert Diabetes mellitus Typ 1 pathophysiologisch? · Welcher HbA1c-Wert gilt als …

Karten

15 Karten
STANDARD

Was definiert Diabetes mellitus Typ 1 pathophysiologisch?

Rückseite

Autoimmunvermittelter Zerstörung der Betazellen im Pankreas mit absolutem Insulinmangel, meist in jungem Alter manifest.

STANDARD

Welcher HbA1c-Wert gilt als diagnostischer Cut-off für Diabetes mellitus?

Rückseite

HbA1c ≥ 6,5 % (48 mmol/mol) bestätigt die Diagnose Diabetes mellitus bei Vorliegen entsprechender Symptome oder Wiederholung.

STANDARD

Nenne die drei klassischen Hauptsymptome eines neu manifesten Diabetes mellitus.

Rückseite

Polydipsie, Polyurie und Gewichtsverlust durch hyperglykämiebedingte osmotische Diurese und katabolen Stoffwechsel.

STANDARD

Welche mikrovasculären Spätkomplikationen gehören zum diabetischen Spätschaden?

Rückseite

Diabetische Retinopathie, Nephropathie und Neuropathie – verursacht durch chronische Hyperglykämie und Endothelfunktionsstörung.

STANDARD

Ab welchem Albumin-Ausscheidungswert im Urin spricht man von einer diabetischen Nephropathie?

Rückseite

Mikroalbuminurie: 30–300 mg/24 h (oder 20–200 µg/min); Makroalbuminurie: > 300 mg/24 h als Zeichen manifester Nephropathie.

STANDARD

Welches Screening auf diabetische Retinopathie wird bei Typ-2-Diabetes empfohlen?

Rückseite

Jährliche ophthalmologische Funduskopie ab Diagnosestellung, bei Typ-1-Diabetes ab 5 Jahre nach Manifestation.

STANDARD

Was kennzeichnet das diabetische Fußsyndrom nach Wagner-Klassifikation Grad 3?

Rückseite

Tiefe Ulzeration mit Abszessbildung, Osteomyelitis oder Gelenkinfektion – hochgradig amputationsgefährdet.

STANDARD

Welches orale Antidiabetikum ist First-Line-Therapie beim Typ-2-Diabetes ohne Kontraindikationen?

Rückseite

Metformin als Monotherapie – senkt hepatische Gluconeogenese, verbessert Insulinsensitivität, gewichtsneutral bis -reduzierend.

STANDARD

Wann ist bei Typ-2-Diabetes eine initiale Insulintherapie indiziert?

Rückseite

Bei symptomatischer Hyperglykämie, HbA1c > 10 %, metabolischer Entgleisung (Ketoazidose) oder Kontraindikationen gegen orale Antidiabetika.

STANDARD

Welche SGLT-2-Hemmer zeigen kardiovaskulären und nephrologischen Benefit unabhängig von der HbA1c-Senkung?

Rückseite

Empagliflozin, Dapagliflozin und Canagliflozin reduzieren Hospitalisierung bei Herzinsuffizienz und Nephropathie-Progression.

STANDARD

Was ist der Unterschied zwischen diabetischer Ketoazidose (DKA) und hyperosmolarem hyperglykämischem Syndrom (HHS)?

Rückseite

DKA: Typ 1, Ketonazidose, pH < 7,3; HHS: Typ 2, extreme Hyperglykämie > 600 mg/dl, Hyperosmolarität, keine relevante Ketonurie.

STANDARD

Welche Ziel-HbA1c wird bei jüngeren Typ-2-Diabetikern ohne Komorbiditäten angestrebt?

Rückseite

HbA1c < 7,0 % (53 mmol/mol) zur Prävention mikrovaskulärer Komplikationen bei akzeptablem Hypoglykämierisiko.

STANDARD

Welche Blutdruckzielwerte gelten für Diabetiker mit Proteinurie laut Leitlinie?

Rückseite

Systolisch < 130 mmHg, diastolisch < 80 mmHg – ACE-Hemmer oder Sartan als First-Line wegen nephroprotektiver Wirkung.

STANDARD

Was versteht man unter dem "Dawn-Phänomen" beim Diabetes?

Rückseite

Physiologischer morgendlicher Blutzuckeranstieg 3–8 Uhr durch Kortisol, Wachstumshormon und Glukagon bei unzureichender Insulinwirkung.

STANDARD

Welche Laborkonstellation ist typisch für eine diabetische Ketoazidose?

Rückseite

Hyperglykämie > 250 mg/dl, Ketonurie/Ketonämie, pH < 7,3, Bicarbonat < 15 mmol/l, Anionenlücke erhöht.

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