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Geschichte Sozialgeschichte – Alltag im Mittelalter

15 KartenGeschichteatrio17.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geschichte“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Sozialgeschichte des Mittelalters? · Welche drei Stände prägte…

Karten

15 Karten
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Was versteht man unter Sozialgeschichte des Mittelalters?

Rückseite

Sie untersucht Lebensbedingungen, Arbeit, Herrschaft und Alltag der verschiedenen Standesgruppen – nicht nur politische Ereignisse.

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Welche drei Stände prägten die mittelalterliche Gesellschaft?

Rückseite

Oratores (Klerus), Bellatores (Adel), Laboratores (Bauern/Arbeitende) – funktionale Teilung nach Aufgabe, nicht Reichtum.

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Was war die Grundherrschaft und welche Pflichten hatte der Bauer?

Rückseite

Herrschaft über Land und Personen: Bauer leistete Frondienste, Naturalabgaben und unterstand Gerichtsbarkeit des Grundherrn.

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Worin bestand der Unterschied zwischen Frondienst und Zins?

Rückseite

Frondienst = Arbeitsleistung (z. B. Ackern), Zins = Natural- oder Geldabgabe (z. B. Getreide, Hühner, Pfennige).

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Was regelte das Lehnswesen zwischen Herr und Vasall?

Rückseite

Gegenseitige Treue: Herr gab Lehen (Land/Amt), Vasall leistete Heeresfolge, Rat und finanzielle Hilfe bei besonderen Anlässen.

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Wie sah der Alltag eines hörigen Bauern aus?

Rückseite

Unfreier Rechtsstatus: brauchte Erlaubnis zur Heirat/Abzug, zahlte Leibzins, leistete hohe Fronden, durfte Grundbesitz nicht frei vererben.

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Was war ein Freier im Gegensatz zum Hörigen?

Rückseite

Rechtlich ungebunden, eigenes Gericht, freie Heirat, vererbbarer Besitz – aber oft wirtschaftlich abhängiger Grundholdener.

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Welche Aufgaben hatte der Dorfmeister (Schulze) im Mittelalter?

Rückseite

Vermittler zwischen Herrschaft und Dorf: organisierte Fronen, verteilte Land, leitete Dorfgericht, kassierte Abgaben für den Grundherrn.

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Was bedeutete "Stadtluft macht frei" konkret rechtlich?

Rückseite

Nach Jahr-und-Tag-Aufenthalt in der Stadt verlor der Hörige seine Unfreiheit – Herr verlor Zugriff, sofern nicht eingefordert.

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Welche Zünfte bestimmten das städtische Handwerk?

Rückseite

Handwerkszünfte regelten Ausbildung (Lehrling–Geselle–Meister), Preise, Qualität, Arbeitszeiten und soziale Absicherung der Mitglieder.

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Wie war die soziale Schichtung in der mittelalterlichen Stadt gegliedert?

Rückseite

Oben: Patrizier/Ratsherren, Mitte: Zunftbürger/Handwerker, Unten: Ungelernte, Tagelöhner, Unehrliche (Henker, Bader) ohne Bürgerrecht.

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Was war die Bedeutung der Gilde für Kaufleute?

Rückseite

Schutzverband für Fernhandel: sicherte Wege, vertrat Interessen gegenüber Herrschern, regelte Maße/Gewichte und Schiedsgerichte.

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Wie unterschied sich die Ernährung ländlicher vs. städtischer Bevölkerung?

Rückseite

Land: Getreidebrei, Gemüse, selten Fleisch. Stadt: breiteres Angebot (Fleisch, Fisch, Gewürze), aber teurer – Arme hungerten häufiger.

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Welche Rolle spielten Frauen in bäuerlichen Haushalten?

Rückseite

Mitarbeit auf dem Feld, Viehhaltung, Textilherstellung, Haushaltsführung – wirtschaftliche Partner, aber rechtlich vom Mann vertreten.

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Was war der Bannforst und wie nutzte ihn die Herrschaft?

Rückseite

Fürstliches Jagdrecht: Waldnutzung (Holz, Weide, Honig) für Untertanen verboten oder abgabepflichtig – wichtiges Herrschaftsinstrument.

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