Biologie Ökologie – Ökosysteme
Karteikarten zum Thema „Naturwissenschaften“ · 13 Karten · von atrio. Beispiele: Was definiert ein Ökosystem in der Ökologie? · Welche zwei Hauptkomponenten …
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13 KartenWas definiert ein Ökosystem in der Ökologie?
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Ein Ökosystem ist ein räumlich abgrenzbarer Funktionskomplex aus Gemeinschaft (Biozönose) und unbelebter Umwelt (Biotop) mit Stoff- und Energieaustausch.
Welche zwei Hauptkomponenten bestimmen die Umweltbedingungen in einem Ökosystem?
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Abiotische Faktoren (Licht, Temperatur, Wasser, pH) und biotische Faktoren (Wechselwirkungen zwischen Organismen wie Konkurrenz, Prädation, Symbiose) prägen die Lebensbedingungen.
Unterscheide Produzenten, Konsumenten und Destruenten anhand ihrer Ernährungsweise.
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Produzenten (Autotrophe) bauen Biomasse aus anorganischen Stoffen auf, Konsumenten (Heterotrophe) fressen Organismen, Destruenten zersetzen totes Material zu anorganischen Stoffen.
Was unterscheidet eine Nahrungskette von einem Nahrungsnetz?
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Eine Nahrungskette zeigt einen linearen Fresszusammenhang, ein Nahrungsnetz verknüpft alle Nahrungsketten eines Ökosystems zu einem realistischen Beziehungsgeflecht.
Wie werden Tropfenebenen in einem Ökosystem definiert?
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Tropfenebenen ordnen Organismen nach ihrer energetischen Entfernung zu den Produzenten: 1. Produzenten, 2. Primärkonsumenten, 3. Sekundärkonsumenten, 4. Tertiärkonsumenten, plus Destruenten.
Welche Regel beschreibt den Energieübertrag zwischen aufeinanderfolgenden Tropfenebenen?
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Die 10-%-Regel (Lindeman): Nur ca. 10 % der Biomasse/Energie einer Tropfenebene wird in die nächste Ebene übertragen, 90 % gehen als Wärme verloren.
Nenne die drei global bedeutenden Stoffkreisläufe und ihren Hauptspeicher.
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Kohlenstoff (Atmosphäre/Ozeane), Stickstoff (Atmosphäre N₂), Phosphor (Gestein/Sedimente). Im Gegensatz zu C und N hat Phosphor keinen gasförmigen Hauptspeicher.
Unterscheide ökologische Nische und Habitat (Lebensraum).
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Das Habitat ist der räumliche Aufenthaltsort einer Art, die ökologische Nische beschreibt ihre funktionelle Rolle (Ressourcennutzung, Toleranzbereiche, Interaktionen) im Ökosystem.
Welche Faktoren bestimmen das Wachstum einer Population?
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Geburten- und Sterberate, Ein- und Auswanderung sowie umweltbedingte Kapazitätsgrenzen (K) steuern das Populationswachstum nach logistischem oder exponentiellem Modell.
Vergleiche r- und K-Strategen hinsichtlich Fortpflanzung und Überlebensstrategie.
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r-Strategen: viele Nachkommen, wenig Brutpflege, hohe Mortalität, besiedeln instabile Habitate. K-Strategen: wenige Nachkommen, intensive Brutpflege, niedrige Mortalität, stabile Habitate nahe Kapazitätsgrenze.
Was ist der Unterschied zwischen primärer und sekundärer Sukzession?
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Primäre Sukzession beginnt auf leblosen Substraten ohne Boden (z. B. Lavagestein), sekundäre Sukzession folgt auf Störungen bei vorhandenem Boden (z. B. nach Waldbrand).
Was versteht man unter dem dynamischen Gleichgewicht einer Biozönose?
Rückseite
Populationen schwanken um Mittelwerte, Regulation erfolgt durch Dichteabhängigkeit (Konkurrenz, Prädation, Parasiten). Störungen werden durch Selbstregulationsmechanismen ausgeglichen, bis Kipppunkte erreicht sind.
Wie verläuft eine Eutrophierung in Gewässern und welche Folgen hat sie?
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Nährstoffeintrag (N, P) → Algenblüte → Algensterben → bakterielle Zersetzung verbraucht Sauerstoff → Anaerobie → Fischsterben und Artenverarmung im Gewässer.