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Wirtschaftswissenschaften Rechnungswesen – Deckungsbeitragsrechnung

13 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio03.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 13 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist der Deckungsbeitrag (DB) und wie wird er berechnet? · Worin un…

Karten

13 Karten
STANDARD

Was ist der Deckungsbeitrag (DB) und wie wird er berechnet?

Rückseite

DB = Umsatzerlös minus variable Kosten. Er deckt die Fixkosten und trägt zum Gewinn bei.

STANDARD

Worin unterscheidet sich die einstufige von der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung?

Rückseite

Einstufig: alle Fixkosten werden pauschal vom Gesamt-DB abgezogen. Mehrstufig: Fixkosten werden nach Verantwortungsbereichen (Produkt, Produktgruppe, Unternehmen) gestaffelt abgezogen.

STANDARD

Was stellt der Deckungsbeitrag I (DB I) dar?

Rückseite

DB I = Umsatz minus variable Stückkosten. Er zeigt den Beitrag eines einzelnen Produkts zur Deckung produktbezogener Fixkosten.

STANDARD

Wie wird der Deckungsbeitrag II (DB II) ermittelt?

Rückseite

DB II = DB I minus produktbezogene Fixkosten (z. B. produktspezifische Werbung, Werkzeuge). Er bewertet die Rentabilität eines Produkts inklusive seiner direkten Fixkosten.

STANDARD

Was kennzeichnet den Deckungsbeitrag III (DB III)?

Rückseite

DB III = DB II minus bereichsbezogene Fixkosten (z. B. Abteilungsleitergehalt, Lagerkosten einer Produktgruppe). Er misst die Ertragskraft einer Produktgruppe.

STANDARD

Wie berechnet man den Break-even-Punkt in Stück (Mengen-Break-even)?

Rückseite

Break-even-Stückzahl = Fixkosten / DB pro Stück. Ab dieser Menge wird weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet.

STANDARD

Was ist der operative Hebel (Degree of Operating Leverage) und was besagt er?

Rückseite

Operativer Hebel = DB / Betriebsergebnis. Er zeigt, wie stark sich das Ergebnis prozentual bei 1 % Umsatzänderung verändert – bei hohem Fixkostenanteil steigt der Hebel.

STANDARD

Wann wird ein Produkt kurzfristig weitergefertigt, obwohl es einen negativen DB II aufweist?

Rückseite

Nie bei negativem DB I. Bei positivem DB I, aber negativem DB II: nur wenn produktbezogene Fixkosten vermeidbar sind (z. B. auslaufende Werbung).

STANDARD

Wie lautet die Relevanzgrenze (Indifferenzpunkt) bei Make-or-Buy-Entscheidungen?

Rückseite

Menge, bei der Eigenfertigungskosten (Fixkosten + variable Kosten × x) gleich Fremdbezugskosten (Bezugspreis × x) sind. Darunter lohnt Fremdbezug, darüber Eigenfertigung.

STANDARD

Was bedeutet der Deckungsbeitrag pro Engpassfaktor (relative DB)?

Rückseite

DB pro Stück geteilt durch Verbrauch des knappen Gutes (z. B. Maschinenstunden). Maximiert den Gesamt-DB bei Kapazitätsengpässen durch optimales Produktprogramm.

STANDARD

Worin liegt der zentrale Unterschied zur Vollkostenrechnung?

Rückseite

Vollkostenrechnung verrechnet alle Fixkosten auf Produkte (Umlage), Deckungsbeitragsrechnung trennt fix/variable Kosten und weist Fixkosten perioden- oder bereichsbezogen aus.

STANDARD

Wie berechnet man die Sicherheitsmarge (Safety Margin)?

Rückseite

Sicherheitsmarge = (tatsächlicher Absatz – Break-even-Absatz) / tatsächlicher Absatz. Sie zeigt in %, wie weit der Absatz sinken darf, bevor Verluste entstehen.

STANDARD

Was passiert mit dem Betriebsergebnis, wenn der Absatz um 10 % steigt und der operative Hebel 3 beträgt?

Rückseite

Das Betriebsergebnis steigt um 30 % (10 % × Hebel 3), da Fixkosten konstant bleiben und der zusätzliche Umsatz fast vollständig in Gewinn fließt.

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