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Medizin Pharmakologie – Pharmakokinetik und ADME

14 KartenMedizinatrio27.09.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Medizin“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was bedeutet das Akronym ADME in der Pharmakokinetik? · Was versteht man unter Resorptio…

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14 Karten
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Was bedeutet das Akronym ADME in der Pharmakokinetik?

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ADME steht für Absorption (Resorption), Distribution (Verteilung), Metabolism (Metabolismus) und Excretion (Elimination) – die vier Hauptprozesse der Arzneistoffverarbeitung im Körper.

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Was versteht man unter Resorption eines Arzneistoffs?

Rückseite

Resorption ist der Übergang des unveränderten Arzneistoffs von der Applikationsstelle in die systemische Blutbahn, gemessen als Bioverfügbarkeit.

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Was ist der First-Pass-Effekt und wo findet er statt?

Rückseite

Der First-Pass-Effekt ist der präsystemische Metabolismus eines oral eingenommenen Arzneistoffs in der Leber nach Passage der Pfortader, der die Bioverfügbarkeit senkt.

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Wie wird die absolute Bioverfügbarkeit berechnet?

Rückseite

Absolute Bioverfügbarkeit (F) = AUC oral / AUC intravenös × 100 %; intravenös gilt als 100 % Referenz, da keine Resorptionsbarriere existiert.

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Was beschreibt das scheinbare Verteilungsvolumen (Vd)?

Rückseite

Vd ist das theoretische Volumen, in dem sich der gesamte Arzneistoff im Körper verteilen müsste, um die gemessene Plasmakonzentration zu erklären; es spiegelt Gewebeverteilung wider.

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Welche Bedeutung hat die Plasmaeiweißbindung für die Verteilung?

Rückseite

Nur der ungebundene (freie) Arzneistoffanteil ist pharmakologisch wirksam und kann Gewebe erreichen; hohe Albuminbindung begrenzt Verteilung und Elimination.

STANDARD

Unterscheide Phase-I- und Phase-II-Metabolismus in der Leber.

Rückseite

Phase I: Funktionalisierung durch Oxidation, Reduktion, Hydrolyse (z. B. CYP450); Phase II: Konjugation mit Glucuronsäure, Sulfat oder Glutathion zur Erhöhung der Wasserlöslichkeit.

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Welche Rolle spielt das Cytochrom-P450-System (CYP) im Metabolismus?

Rückseite

CYP-Enzyme (z. B. CYP3A4, CYP2D6) katalysieren Phase-I-Oxidationen; sie sind genetisch polymorph und durch Induktoren/Inhibitoren veränderbar, was Interaktionen verursacht.

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Wie erfolgt die renale Elimination eines Arzneistoffs?

Rückseite

Renale Elimination erfolgt durch glomeruläre Filtration des freien Arzneistoffs, aktive tubuläre Sekretion und passive Reabsorption; nierencläranz hängt von Proteinbindung und pH-Wert ab.

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Was ist die Clearance (Cl) und welche Einheit hat sie?

Rückseite

Clearance ist das Plasmaprozentvolumen, das pro Zeiteinheit vollständig vom Arzneistoff befreit wird; Einheit: ml/min oder l/h; Summe aus renaler, hepatischer und sonstiger Clearance.

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Wie wird die terminale Halbwertszeit (t½) definiert?

Rückseite

t½ ist die Zeit, in der die Plasmakonzentration im Eliminationsabschnitt um 50 % abnimmt; t½ = ln 2 × Vd / Cl; bestimmt Dosierungsintervall und Erreichen des Steady State.

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Unterscheide Nullter- und Erstordnungs-Kinetik bei der Elimination.

Rückseite

Erstordnung: konstante Clearance, eliminierte Menge proportional zur Konzentration (exponentieller Abfall); Nullter Ordnung: konstante Eliminationsmenge pro Zeit (Sättigungskinetik, z. B. Ethanol, Phenytoin).

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Was versteht man unter Steady State bei wiederholter Gabe?

Rückseite

Steady State ist der Gleichgewichtszustand, bei dem Zufuhr und Elimination pro Dosierungsintervall gleich sind; wird nach ca. 4–5 Halbwertszeiten erreicht, unabhängig von der Dosis.

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Wie passt man die Dosis bei Niereninsuffizienz an?

Rückseite

Bei renaler Elimination: Dosisreduktion oder Intervallverlängerung proportional zur verringerten Kreatinin-Clearance (z. B. Cockcroft-Gault); Therapeutisches Drug Monitoring bei enger therapeutischer Breite.

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