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Geschichte Mittelalter – Investiturstreit

14 KartenGeschichteatrio15.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geschichte“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was war der Investiturstreit? · In welchem Zeitraum fand der Investiturstreit statt?

Karten

14 Karten
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Was war der Investiturstreit?

Rückseite

Ein Machtkampf zwischen Papsttum und Königtum um das Recht, Bischöfe und Äbte mit Ring und Stab (Investitur) in ihr Amt einzusetzen.

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In welchem Zeitraum fand der Investiturstreit statt?

Rückseite

Er erstreckte sich von 1075 (Dictatus Papae) bis 1122 (Wormser Konkordat) und gliederte sich in mehrere Eskalationsphasen.

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Wer waren die Hauptakteure zu Beginn des Streits?

Rückseite

Papst Gregor VII. (Hildebrand) und König Heinrich IV. von Franken standen sich als Gegenspieler gegenüber.

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Was bedeutete die Investitur ursprünglich im weltlichen Recht?

Rückseite

Die feierliche Übertragung eines Lehnguts oder Amtes durch Übergabe von Symbolen (Ring, Stab, Fahne) an den Vasallen.

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Was besagte das Dictatus Papae von 1075?

Rückseite

27 Thesen, die den Papst als obersten Herrn der Kirche, über Konzilien und Kaiser stellten, und ihm das Absetzungsrecht über Bischöfe zusprachen.

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Was geschah in Canossa im Januar 1077?

Rückseite

Heinrich IV. wartete drei Tage barfuß im Schnee vor der Burg Canossa, bis Gregor VII. ihn von der Exkommunikation löste.

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Warum begab sich Heinrich IV. nach Canossa?

Rückseite

Die Exkommunikation hatte seine Herrschaft delegitimiert; deutsche Fürsten drohten mit Wahl eines Gegenkönigs, falls er nicht binnen Jahresfrist Absolution erhalte.

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Welche Gegenkönige erhoben sich gegen Heinrich IV.?

Rückseite

Rudolf von Rheinfelden (1077) und Hermann von Salm (1081) wurden von oppositionellen Fürsten als Gegenkönige gewählt.

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Was ist der Unterschied zwischen Investitur und Weihe?

Rückseite

Investitur: weltliche Amtseinsetzung mit Regalien (Ring, Stab). Weihe: geistliche Salbung und Ordination durch Metropoliten oder Papst.

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Was regelte das Wormser Konkordat von 1122?

Rückseite

Der Kaiser verzichtete auf Ring und Stab; Wahl durch Domkapitel frei, Kaiser schlichtet Streitfälle, Verleihung der Regalien durch Zepter vor (Deutschland) bzw. nach (Italien) der Weihe.

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Welche Folgen hatte der Streit für das Papsttum?

Rückseite

Stärkung der kurialen Zentralgewalt, Durchsetzung des Zölibats, aber auch Abhängigkeit von weltlichen Schutzmächten (Normannen, Staufer).

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Welche Folgen hatte der Streit für das deutsche Königtum?

Rückseite

Schwächung der königlichen Bischofskirchenpolitik, Verlust der Kontrolle über Bistümer, Stärkung der Territorialfürsten als eigentliche Gewinner.

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Wie wirkte sich der Streit auf die Bistümer in der Praxis aus?

Rückseite

Lange Vakanzen (z. B. Mainz 1100–1109), doppelte Besetzungen, wirtschaftliche Ausplünderung der Kirchen durch konkurrierende Bischöfe.

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Was besagt die Zweischwerterlehre im Kontext des Investiturstreits?

Rückseite

Gelasius I.: Zwei Mächte regieren die Welt – geistliche (priesterliche) und weltliche (königliche); geistliche steht über weltlicher, da Priester für Könige Rechenschaft ablegen müssen.

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