Wirtschaftswissenschaften VWL Mikro – Vollkommener Wettbewerb
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was sind die vier Annahmen des vollkommenen Wettbewerbs? · Was bedeute…
Karten
15 KartenWas sind die vier Annahmen des vollkommenen Wettbewerbs?
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Viele Anbieter und Nachfrager, homogenes Gut, vollständige Information, freier Markteintritt und -austritt – keine Marktmacht für Einzelne.
Was bedeutet Homogenität des Gutes?
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Alle Anbieter bieten identische Produkte an, sodass Käufer indifferent zwischen Anbietern sind und der Preis einziges Entscheidungsmerkmal ist.
Was ist ein Preisnehmer (Price Taker)?
Rückseite
Ein einzelnes Unternehmen kann den Marktpreis nicht beeinflussen und muss ihn als gegeben hinnehmen – seine Nachfragekurve ist horizontal.
Wie lautet die Gewinnmaximierungsbedingung im kurzfristigen Gleichgewicht?
Rückseite
Das Unternehmen produziert dort, wo Grenzkosten gleich Preis sind (GK = p), solange der Preis die minimalen variablen Kosten deckt.
Wann produziert ein Unternehmen im kurzfristigen Gleichgewicht trotz Verlust?
Rückseite
Wenn der Preis über den minimalen variablen Kosten liegt, deckt der Erlös fixe Kosten teilweise – Betrieb minimiert den Verlust.
Was bestimmt den Marktpreis im kurzfristigen Gleichgewicht?
Rückseite
Der Schnitt von Marktangebot (Summe individueller GK-Kurven über Minimalkosten) und Marktnachfrage bestimmt den Gleichgewichtspreis.
Wie sieht das langfristige Gleichgewicht aus?
Rückseite
Im langfristigen Gleichgewicht gilt p = GK = GK_min: Unternehmen erwirtschaften null ökonomischen Gewinn, Anzahl der Unternehmen ist konstant.
Warum verschwindet der Überschuss im langfristigen Gleichgewicht?
Rückseite
Positive Gewinne locken neue Anbieter an, Angebot steigt, Preis sinkt bis auf Minimalkosten – negative Gewinne bewirken Austritt und Preisanstieg.
Was besagt der erste Wohlfahrtssatz für den vollkommenen Wettbewerb?
Rückseite
Der erste Wohlfahrtssatz: Das Wettbewerbsgleichgewicht ist Pareto-effizient – keine Umverteilung kann jemanden besser stellen ohne anderen zu schlechterzustellen.
Was ist der Unterschied zwischen Allokativ- und Produktionseffizienz?
Rückseite
Allokativeffizienz: p = GK (ressourceneffiziente Menge). Produktionseffizienz: Produktion bei minimalen GK (kostengünstigste Herstellung). Beide gelten im vollkommenen Wettbewerb.
Wie reagiert der Markt auf eine Nachfrageverschiebung im kurzfristigen Gleichgewicht?
Rückseite
Preis steigt kurzfristig, bestehende Unternehmen erweitern Output entlang GK, erzielen temporäre Überschüsse – langfristig tritt Eintritt ein.
Was versteht man unter freiem Markteintritt und -austritt?
Rückseite
Keine Barrieren (Kosten, Lizenzen, Patente) hindern Unternehmen am Ein- oder Austritt – entscheidend für langfristige Null-Gewinn-Bedingung.
Wie verhält sich die Grenzumsatzkurve beim Preisnehmer?
Rückseite
Die Grenzumsatzkurve (MU) fällt mit der horizontalen Nachfragekurve zusammen: MU = p, da jedes zusätzliche Stück zum Marktpreis verkauft wird.
Was passiert mit der Anzahl der Unternehmen bei positiven Überschüssen?
Rückseite
Die Anzahl der Unternehmen steigt, Marktangebot verschiebt sich nach rechts, Preis sinkt bis auf das Niveau der minimalen Gesamtkosten.
Warum ist der vollkommene Wettbewerb allokativ effizient?
Rückseite
Weil p = GK gilt: Der Grenznutzen des letzten Gutes (Preis) gleich Grenzkosten der Produktion – optimale Ressourcenallokation.