Wirtschaftswissenschaften Marketing – Distribution
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Distribution im Marketing? · Worin unterscheide…
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14 KartenWas versteht man unter Distribution im Marketing?
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Distribution umfasst alle Entscheidungen und Maßnahmen, um Produkte vom Hersteller zum Endkunden zu bringen – einschließlich Kanalwahl, Logistik und Handelsstufen.
Worin unterscheidet sich direkte von indirekter Distribution?
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Bei direkter Distribution verkauft der Hersteller ohne Zwischenhändler an Endkunden; bei indirekter Distribution schalten sich Groß- und/oder Einzelhändler als Intermediäre ein.
Welche Handelsstufen existieren bei indirekter Distribution?
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Einstufig (Hersteller → Einzelhandel → Kunde), zweistufig (Hersteller → Großhandel → Einzelhandel → Kunde) und mehrstufig mit weiteren Zwischenhändlern.
Was kennzeichnet eine intensive Distributionsstrategie?
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Das Produkt wird über so viele Absatzstellen wie möglich angeboten – typisch für Convenience-Güter wie Zigaretten, Zeitungen oder Süßwaren.
Wann wählt ein Unternehmen selektive Distribution?
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Bei Shopping-Gütern (z. B. Elektrogeräte, Möbel): Auswahl qualifizierter Händler, die Beratung und Service leisten; Balance aus Marktabdeckung und Imagekontrolle.
Was bedeutet exklusive Distribution?
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Nur ein oder sehr wenige Händler pro Gebiet erhalten Vertriebsrechte – typisch für Luxusgüter (Uhren, Designermode) zur Imagewahrung und intensiven Betreuung.
Unterscheide Kanalbreite und Kanaltiefe.
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Kanalbreite = Anzahl der parallelen Vertriebswege (z. B. Online + stationär); Kanaltiefe = Anzahl der Handelsstufen zwischen Hersteller und Endkunde.
Was ist der Unterschied zwischen Push- und Pull-Strategie?
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Push: Hersteller drückt Produkt über Handelsstufen zum Kunden (Promotion an Händler). Pull: Werbung erzeugt Endkundennachfrage, die den Handel zum Bestellen zwingt.
Nenne die drei Hauptfunktionen des Handels in der Distribution.
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Absatzfunktion (Verkauf an Kunden), Beschaffungsfunktion (Einkauf beim Hersteller) und Logistikfunktion (Lagerung, Transport, Bestandsmanagement).
Was versteht man unter einem Vertical Marketing System (VMS)?
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Zusammenschluss von Herstellern, Groß- und Einzelhändlern zu einem vertikal integrierten System unter einheitlicher Leitung – z. B. Franchise oder Konzernkette.
Abgrenzung: Horizontal Marketing System vs. VMS.
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Horizontal: Kooperation gleichstufiger Unternehmen (z. B. zwei Hersteller bündeln Vertrieb). Vertikal: Integration verschiedener Stufen (Hersteller + Handel).
Was unterscheidet Multichannel von Omnichannel?
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Multichannel: parallele, oft getrennte Kanäle (Filiale, Webshop). Omnichannel: nahtlose Verzahnung aller Kanäle mit einheitlichem Kundenerlebnis und Datenbasis.
Welchen Zielkonflikt gibt es bei Distributionsentscheidungen?
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Trade-off zwischen Distributionskosten (wenige Stufen, direkte Kanäle) und Servicelevel (Verfügbarkeit, Beratung, Liefergeschwindigkeit) für den Kunden.
Beispiel: Wie verteilt Apple seine Produkte?
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Selektive/exklusive Distribution über autorisierte Premium-Händler plus eigene Apple Stores (Direktvertrieb) – strenge Kontrolle von Präsentation, Preis und Service.