Wirtschaftswissenschaften Personal – Personalcontrolling
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 15 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Personalcontrolling? · Welche zwei Hauptziele v…
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15 KartenWas versteht man unter Personalcontrolling?
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Personalcontrolling ist der Teil des Controllings, der Personalentscheidungen durch Planung, Steuerung und Kontrolle von Personalkosten, -einsatz und -entwicklung unterstützt.
Welche zwei Hauptziele verfolgt das Personalcontrolling?
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Transparenz über Personalkosten und -strukturen schaffen sowie Entscheidungsunterstützung für Personalplanung, -entwicklung und -steuerung liefern.
Wie wird die Personalkostenquote berechnet?
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Personalkosten geteilt durch Gesamtleistung (oder Umsatz) mal 100; zeigt den Anteil der Personalkosten an der Wertschöpfung des Unternehmens.
Was misst die Fluktuationsquote und wie wird sie berechnet?
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Anteil ausgeschiedener Mitarbeiter am durchschnittlichen Personalbestand; Berechnung: Abgänge geteilt durch Durchschnittsbestand mal 100.
Welche Kostenarten gehören zu den direkten Personalkosten?
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Gehälter, Löhne, Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers, variable Vergütungen – alle Kosten, die direkt einem Kostenstellen- oder Kostenträger zuordenbar sind.
Was sind indirekte Personalkosten? Nenne drei Beispiele.
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Kosten, die nicht direkt einem Mitarbeiter zuordenbar sind: Fortbildungskosten, Recruiting-Kosten, Betriebsarzt, Kantinenzuschüsse, Personalverwaltungsaufwand.
Welche Kennzahl beschreibt den Krankenstand?
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Fehltage durch Krankheit geteilt durch geplante Arbeitstage mal 100; zeigt gesundheitsbedingte Ausfallquote der Belegschaft.
Was ist der Unterschied zwischen strategischem und operativem Personalcontrolling?
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Strategisch: langfristig, qualitative Ziele (Kompetenzentwicklung, Employer Branding). Operativ: kurzfristig, quantitative Kennzahlen (Kosten, Zeiten, Bestände).
Welches Instrument dient der quantitativen Personalbedarfsermittlung?
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Personalbedarfsplanung: Vergleich von Personalbedarf (Mengen, Qualitäten, Zeiten, Orte) mit Personalbestand zur Ableitung von Einstellungs- oder Abbaubedarf.
Was versteht man unter Personalentwicklungscontrolling?
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Messung von Wirksamkeit und Effizienz von Entwicklungsmaßnahmen über Kennzahlen wie Trainingsstunden pro Mitarbeiter, Transferquote, Kosten pro Weiterbildungsstunde.
Wie wird die Personalproduktivität (Umsatz pro Mitarbeiter) berechnet?
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Umsatz oder Gesamtleistung geteilt durch Anzahl der Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente); Indikator für Wertschöpfung pro Kopf.
Was ist ein Personalberichtswesen und welche Ebenen unterscheidet man?
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Systematische Aufbereitung von Personalinformationen; operative Ebene (Monatsberichte), taktische Ebene (Quartalsanalysen), strategische Ebene (Jahresberichte, Benchmarks).
Welche Rolle spielt Benchmarking im Personalcontrolling?
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Vergleich eigener Personalkennzahlen mit Branchenwerten oder Best-Practice-Unternehmen zur Identifikation von Abweichungen und Verbesserungspotenzialen.
Was besagt das Personalwirtschaftlichkeitsprinzip?
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Personaleinsatz muss sich wirtschaftlich rechnen: Nutzen der Personalmaßnahmen (Leistung, Innovation) soll die Personalkosten übersteigen.
Welche gesetzlichen Berichtspflichten bestehen im Personalcontrolling?
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Entgeltfortzahlungsgesetz (Krankenstand), SGB IV (Sozialversicherungsmeldungen), Entgelttransparenzgesetz, arbeitszeitgesetzliche Aufzeichnungspflichten.