Wirtschaftswissenschaften Rechnungswesen – Jahresabschluss und Bilanzanalyse
Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 13 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter dem Jahresabschluss nach HGB? · Welche Gliederu…
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13 KartenWas versteht man unter dem Jahresabschluss nach HGB?
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Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und gibt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens wieder.
Welche Gliederungsvorschrift gilt für die Bilanz von Kapitalgesellschaften nach HGB?
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§ 266 HGB schreibt eine starre Gliederung der Bilanz in Aktiva (A, B, C, D) und Passiva (A, B, C, D) vor.
Wie ist die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach Gesamtkostenverfahren gegliedert?
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Das Gesamtkostenverfahren stellt Umsatzerlöse den Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen und Steuern gegenüber, um den Jahresüberschuss zu ermitteln.
Was unterscheidet das Gesamtkosten- vom Umsatzkostenverfahren in der GuV?
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Beim Gesamtkostenverfahren werden alle Aufwendungen nach Arten gegliedert, beim Umsatzkostenverfahren werden nur die Kosten der verkauften Produkte den Erlösen gegenübergestellt.
Was besagt das Niederstwertprinzip bei der Bewertung von Vorräten?
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Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und aktuellem Marktwert angesetzt, um Wertminderungen sofort zu erfassen.
Welche Funktion hat der Anhang im Jahresabschluss?
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Der Anhang erläutert und ergänzt die Angaben in Bilanz und GuV, z. B. zu Bilanzierungsmethoden, Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen.
Wie berechnet sich die Eigenkapitalquote und was aussagt sie?
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Eigenkapitalquote = Eigenkapital / Gesamtkapital × 100; sie zeigt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital und damit die finanzielle Stabilität.
Was misst die Liquidität 2. Grades (Quick Ratio)?
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Liquidität 2. Grades = (Kurzfristige Forderungen + Wertpapiere + flüssige Mittel) / kurzfristige Verbindlichkeiten; sie prüft die Zahlungsfähigkeit ohne Vorräte.
Wie wird die Gesamtkapitalrentabilität berechnet?
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Gesamtkapitalrentabilität = (Jahresüberschuss + Zinsen Aufwendungen) / Gesamtkapital × 100; sie misst die Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals.
Was versteht man unter latenten Steuern im Jahresabschluss?
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Latente Steuern entstehen durch temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlicher und steuerlicher Bilanzierung und werden als aktive oder passive latente Steuern ausgewiesen.
Welche Pflichten hat der Abschlussprüfer bei der Prüfung des Jahresabschlusses?
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Der Abschlussprüfer prüft, ob der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.
Wie wirkt sich eine Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte auf die Bilanz aus?
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Aktivierung erhöht das Anlagevermögen und das Eigenkapital (durch Zuschreibung zum Jahresüberschuss), muss aber nach HGB strengen Kriterien (z. B. Entwicklungsphase) genügen.
Was ist der Unterschied zwischen Einzel- und Konzernabschluss?
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Einzelabschluss erfasst ein einzelnes Unternehmen, Konzernabschluss fasst Mutter- und Tochterunternehmen zusammen und eliminiert Zwischenergebnisse sowie interne Salden.