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Wirtschaftswissenschaften Produktion – Produktionsplanung und Steuerung

14 KartenWirtschaftswissenschaftenatrio05.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Wirtschaftswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was versteht man unter Produktionsplanung und -steuerung (PPS)? · In w…

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14 Karten
STANDARD

Was versteht man unter Produktionsplanung und -steuerung (PPS)?

Rückseite

PPS umfasst alle Maßnahmen zur zeitlichen, mengenmäßigen und räumlichen Planung sowie Steuerung der Gütererstellung in Unternehmen – von der Grobplanung bis zur operativen Auftragsabwicklung.

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In welche zwei Hauptbereiche lässt sich PPS unterteilen?

Rückseite

Produktionsplanung (vorausschauend: Programm, Losgrößen, Termine, Kapazität) und Produktionssteuerung (operativ: Freigabe, Überwachung, Nachsteuerung bei Abweichungen).

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Welche vier Phasen bilden die klassische PPS-Hierarchie nach Göbel?

Rückseite

Programmplanung, Losgrößenplanung (Reihenfolge), Terminplanung, Kapazitätsplanung – jeweils in Grob- und Feinplanung unterteilt.

STANDARD

Was ist das Ergebnis der Programmplanung in der PPS?

Rückseite

Das Fertigungsprogramm legt fest, welche Erzeugnisse in welchen Mengen und Zeiträumen gefertigt werden – basierend auf Absatzplanung und Bestandsstrategie.

STANDARD

Welche Aufgabe hat die Losgrößenplanung (Reihenfolgeplanung)?

Rückseite

Sie bestimmt optimale Fertigungslosgrößen und die zeitliche Reihenfolge der Aufträge, um Rüstkosten und Lagerkosten gegeneinander abzuwägen (z. B. Andler-Formel).

STANDARD

Was unterscheidet Vorwärts- von Rückwärtsterminierung?

Rückseite

Vorwärtsterminierung startet zum frühestmöglichen Zeitpunkt, Rückwärtsterminierung endet zum spätestmöglichen Liefertermin – letztere ist in der Praxis dominierend.

STANDARD

Wie wird die Kapazitätsplanung in der Feinplanung durchgeführt?

Rückseite

Über die Arbeitsplatzbelegung: Vorgänge werden auf konkrete Arbeitsplätze gelegt, Rüst- und Bearbeitungszeiten summiert und mit verfügbarer Kapazität abgeglichen (Kapazitätsabgleich).

STANDARD

Was ist das Ziel der Materialbedarfsplanung (MRP) im PPS-Kontext?

Rückseite

MRP ermittelt aus dem Fertigungsprogramm, Stücklisten und Beständen den zeitlich und mengenmäßig genauen Bedarf an Rohstoffen, Halbfabrikaten und Zukaufteilen.

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Welches Steuerungsprinzip liegt dem Kanban-Verfahren zugrunde?

Rückseite

Pull-Prinzip: Nachgelagerte Stufen fordern Material nur bei Bedarf an (Kanban-Karte als Signal), Bestand wird minimiert, Durchlaufzeiten verkürzt.

STANDARD

Was versteht man unter Shop Floor Control (SFC)?

Rückseite

Operative Steuerung der Fertigungsaufträge auf Shopfloor-Ebene: Auftragsfreigabe, Fortschrittsrückmeldung, Störungsmanagement, Nachkalkulation.

STANDARD

Welche Rückmeldungen sind für die Produktionssteuerung essenziell?

Rückseite

Mengenrückmeldung (gut/ausschuss), Zeitrückmeldung (Bearbeitungs-/Rüstzeit), Statusrückmeldung (in Bearbeitung, fertig, gestört) – Basis für Nachsteuerung.

STANDARD

Wie unterscheidet sich PPS vom übergeordneten ERP-System?

Rückseite

ERP integriert alle Geschäftsprozesse (Finanzen, Vertrieb, Personal), PPS ist das Produktionsmodul innerhalb von ERP mit Fokus auf Feinplanung und Steuerung.

STANDARD

Welche Kennzahlen messen die Leistung der Produktionssteuerung?

Rückseite

Termintreue (Liefer- / Fertigstellungstermin), Durchlaufzeit, Auslastungsgrad, Ausschussquote, Bestandsreichweite, Rüstzeitanteil.

STANDARD

Wie reagiert die Produktionssteuerung auf Störungen (Maschinenausfall, Materialfehl)?

Rückseite

Durch Umschichtung von Aufträgen, Alternativarbeitsplätze, Überstunden, Losgrößenänderung oder Terminverschiebung – Ziel: Engpassauflösung bei minimaler Termintreueverletzung.

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