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Geisteswissenschaften Psychologie – Emotionstheorien

14 KartenGeisteswissenschaftenatrio20.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Geisteswissenschaften“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was besagt die James-Lange-Theorie zur Entstehung von Emotionen? · Wie unt…

Karten

14 Karten
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Was besagt die James-Lange-Theorie zur Entstehung von Emotionen?

Rückseite

Emotionen entstehen durch die Wahrnehmung körperlicher Veränderungen: Wir weinen nicht, weil wir traurig sind, sondern wir sind traurig, weil wir weinen.

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Wie unterscheidet sich die Cannon-Bard-Theorie von James-Lange?

Rückseite

Cannon-Bard postuliert simultane Auslösung: Der Thalamus sendet Signale parallel an Kortex (Gefühlserleben) und Hypothalamus (körperliche Reaktion) – nicht nacheinander.

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Was ist der Kern der Schachter-Singer-Zwei-Faktoren-Theorie?

Rückseite

Emotion entsteht durch kognitive Interpretation unspezifischer Erregung: Körperliche Arousal plus situative Kognition bestimmen das konkrete Emotionserleben.

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Welche Rolle spielt die kognitive Appraisal nach Lazarus?

Rückseite

Primäre Appraisal bewertet Relevanz für das Wohlbefinden, sekundäre Appraisal prüft Bewältigungsmöglichkeiten – erst dann entsteht die spezifische Emotion.

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Welche sechs Basisemotionen definiert Ekman als universell?

Rückseite

Freude, Trauer, Wut, Angst, Ekel, Überraschung – kulturunabhängig an Gesichtsmimik erkennbar und evolutionär verankert.

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Was besagt die Facial-Feedback-Hypothese?

Rückseite

Gesichtsbewegungen beeinflussen das Emotionserleben: Lächeln verstärkt positive Affekte, Stirnrunzeln negative – Mimik ist nicht nur Ausdruck, sondern Modulator.

STANDARD

Wie erklärt das Komponentenprozessmodell nach Scherer Emotionen?

Rückseite

Emotionen sind Synchronisation von fünf Komponenten: kognitive Appraisal, physiologische Reaktion, motorische Expression, motivationaler Tendenz, subjektivem Erleben.

STANDARD

Was ist der zentrale Anspruch der Constructed Emotion Theory (Barrett)?

Rückseite

Emotionen sind keine festen Module, sondern vom Gehirn konstruierte Kategorien: Interozeption, Konzepte und soziale Kontexte formen situativ das Erleben.

STANDARD

Was beschreibt die Somatic Marker Hypothesis nach Damasio?

Rückseite

Körperliche Signale (somatic markers) markieren Entscheidungsoptionen emotional und leiten rationale Entscheidungen – Emotion als Entscheidungsvoraussetzung.

STANDARD

Wie unterscheidet sich Affekt von Emotion in der psychologischen Terminologie?

Rückseite

Affekt: kurz, intensiv, unbewusst, physiologisch dominiert. Emotion: länger, kognitiv elaboriert,意向性 (Intentionalität) auf Objekt gerichtet.

STANDARD

Was versteht man unter Emotionsregulation nach Gross?

Rückseite

Prozesse, die Einfluss nehmen auf welche Emotionen wann und wie erlebt/ausgedrückt werden – differenziert in Antezedenten- (Situationsauswahl, -modifikation, Attention, Appraisal) und Reaktionsfokussierte Strategien.

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Welche evolutionäre Funktion schreibt die Funktionalistische Perspektive Emotionen zu?

Rückseite

Emotionen sind adaptive Programme: Angst mobilisiert Flucht, Wut Angriff, Ekel Vermeidung von Pathogenen – sie koordinieren Physiologie, Kognition und Verhalten für Überlebensziele.

STANDARD

Was besagt die Appraisal-Tendenz-Theorie (Lerner & Keltner)?

Rückseite

Emotionen tragen spezifische Appraisal-Muster (z. B. Sicherheit/Kontrolle bei Wut, Unsicherheit/Kontrollverlust bei Angst), die nachfolgende Urteile und Entscheidungen systematisch verzerren.

STANDARD

Wie erklärt die Theorie der emotionalen Intelligenz (Mayer/Salovey) den Umgang mit Emotionen?

Rückseite

Vier Hierarchieebenen: Emotionen wahrnehmen, zum Denken nutzen, verstehen, regulieren – messbar als Fähigkeit, nicht nur Selbstbericht.

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