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Informatik Programmierung – Serialisierung und Protokolle

14 KartenInformatikatrio01.10.2026Nur mit Link

Karteikarten zum Thema „Informatik“ · 14 Karten · von atrio. Beispiele: Was ist Serialisierung im Kontext verteilter Systeme? · Worin unterscheidet sich Dese…

Karten

14 Karten
STANDARD

Was ist Serialisierung im Kontext verteilter Systeme?

Rückseite

Serialisierung ist die Umwandlung von Speicherobjekten in ein byte- oder zeichenbasiertes Format für Speicherung oder Netzwerkübertragung.

STANDARD

Worin unterscheidet sich Deserialisierung von Serialisierung?

Rückseite

Deserialisierung kehrt den Prozess um: aus dem serialisierten Byte- oder Textstrom werden wieder typisierte Speicherobjekte rekonstruiert.

STANDARD

Nenne zwei fundamentale Unterschiede zwischen Text- und Binärserialisierung.

Rückseite

Textformate (JSON, XML) sind menschenlesbar und self-describing; Binärformate (Protobuf, MessagePack) sind kompakter und schneller zu parsen.

STANDARD

Welche Eigenschaft macht JSON zum De-facto-Standard für Web-APIs?

Rückseite

JSON wird nativ von JavaScript unterstützt, ist schema-los und lässt sich ohne Code-Generierung direkt in Browser und Server verarbeiten.

STANDARD

Was ist der Hauptnachteil von XML gegenüber JSON bei APIs?

Rückseite

XML ist verboser, erfordert Namespaces und Schema-Definitionen (XSD) und parst langsamer durch komplexere Parser-Logik.

STANDARD

Erkläre den Begriff 'schema-los' bei Serialisierungsformaten.

Rückseite

Schema-lose Formate wie JSON benötigen keine vorherige Typdefinition; Struktur und Typen ergeben sich erst zur Laufzeit aus den Daten selbst.

STANDARD

Wie löst Protocol Buffers (Protobuf) das Problem der Schema-Evolution?

Rückseite

Protobuf nutzt Feldnummern statt Namen; neue optionale Felder brechen alte Clients nicht (forward compatibility), unbekannte Felder werden ignoriert (backward compatibility).

STANDARD

Was bedeutet 'backward compatibility' bei Schema-Änderungen?

Rückseite

Neuer Code kann Daten lesen, die mit altem Schema serialisiert wurden – alte Felder bleiben erhalten, neue sind optional oder haben Defaults.

STANDARD

Worin liegt der architektonische Unterschied zwischen REST und gRPC?

Rückseite

REST nutzt HTTP-Verben und Ressourcen-URLs mit Textserialisierung (meist JSON); gRPC nutzt HTTP/2, Protobuf und definiert Services über stark typisierte RPC-Methoden.

STANDARD

Warum eignet sich MessagePack für High-Performance-Microservices?

Rückseite

MessagePack ist binäres JSON: behält die schema-lose Flexibilität bei, reduziert Payload um 30–50 % und parst 2–5× schneller als JSON.

STANDARD

Welche Rolle spielt Content Negotiation bei HTTP-APIs?

Rückseite

Client und Server einigen sich via Accept-/Content-Type-Header auf Serialisierungsformat (z. B. application/json vs. application/protobuf) ohne URL-Änderung.

STANDARD

Nenne ein Sicherheitsrisiko bei Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten.

Rückseite

Deserialisierungsschwachstellen (z. B. Java ObjectInputStream, pickle) erlauben Remote Code Execution durch manipulierte Objektgraphen mit schädlichen Konstruktoren.

STANDARD

Wie wirkt sich Kompression (gzip, zstd) auf serialisierte Payloads aus?

Rückseite

Textformate profitieren stark von Kompression (Redundanz); Binärformate sind bereits dicht, Gewinn fällt geringer aus – CPU-Overhead muss gegen Bandbreite abgewogen werden.

STANDARD

Wann ist Apache Avro gegenüber Protobuf vorzuziehen?

Rückseite

Avro speichert Schema im Header, eignet sich für Data-Lake-Szenarien (Hadoop, Kafka) mit Schema-Registry und dynamischer Code-Generierung zur Laufzeit.

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